Unfallgefahr im Kreuzungsbereich soll entschärft werden

Tödlicher Radunfall: Rat sieht sich in der Pflicht

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Nach dem tödlichen Radunfall an der Innbrücke: Ein Sachverständigenbüro soll im Auftrag des Stephanskirchener Gemeinderats Konzepte zur Beseitigung des hohen Unfallrisikos für Radfahrer vorlegen.

Stephanskirchen - Der Schock über den tödlichen Unfall eines jungen Radlfahrers an der Innbrücke sitzt tief. Nun soll die Unfallgefahr im Kreuzungsbereich eingedämmt werden.

Auf Anregung der Dritten Bürgermeisterin Christine Annies wird der Stephanskirchener Gemeinderat ein Sachverständigenbüro einschalten, das Konzepte für eine Beseitigung der hohen Unfallgefahr im Kreuzungsbereich unterbreiten soll.

Tatsache ist, dass immer wieder Radfahrer mit hohem Tempo den Schloßberg hinunter Richtung Innbrücke fahren, wobei sie von den im Kreuzungsbereich abbiegenden Autofahrern übersehen werden können.

Die Gemeinde Stephanskirchen sieht sich auch nach Überzeugung von Bürgermeister Rainer Auer in der Pflicht, mit Vorschlägen zur Entschärfung der hohen Unfallgefahr zu reagieren, obwohl es sich um eine Staatsstraße handelt. Offen ist die Frage, ob bauliche Maßnahmen möglich sind oder eine Beschilderung, die auf die Gefahrensituation hinweist, ein sinnvolles Mittel darstellt.

Die Jugendbeauftragte der Gemeinde, Petra Schnell, sprach im Gemeinderat die große Betroffenheit unter den Jugendlichen in Stephanskirchen an. Der verunglückte 18-Jährige, zu dessen Gedenken noch immer Blumen und Kerzen an der Unfallstelle stehen, besuchte regelmäßig den Jugendtreff in Schloßberg und besaß in der Gemeinde viele Freunde.

duc/Oberbayerisches Volksblatt

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