Berchtesgaden

Tourengeher stürzt über Felswand

Schwierige Rettungsaktion am Hohen Göll - der Tourengeher konnte nach seinem Absturz gerettet werden

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt am Mittwoch, 15. April, ein 48-Jähriger aus Tennengau bei einem Sturz über eine Felswand. Der Skitourengeher war auf dem Rückweg von einer Skitour vom Hohen Göll einer sehr anspruchsvollen und schwierigen Skitour aufs Göllmassiv.

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Nur knapp Zweihundert Meter, oberhalb der des Tourenbeginnes und Ende war, er vermutlich zu früh auf ein Schneefeld ausgewichen und hatte damit die falsche Route gewählt. Er stürzte daraufhin mehr als 30 Meter weit über schroffes Felsgelände bis zum Sommerweg ab und blieb dort mit schwersten Verletzungen liegen.

Seine Begleiter eilten ihm sofort zur Hilfe und verständigten die Rettungskräfte. Die Bergwacht Berchtesgaden sowie der Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein musste mittels variablem Bergetau den Notarzt und die Bergretter zur Unfallstelle fliegen.

Dort wurde der Schwerstverletzte von den Bergrettern und dem Notarzt intensivmedizinisch versorgt, um ihn anschließend erneut am Bergetau zum Zwischenlandeplatz auf dem Parkplatz Hinterbrand zu fliegen. Hier wurde der Schwerstverletzte in den bereitgestellten Rettungswagen verladen und anschließend weiterversorgt. Unter anderem wurde der 48-Jährige in ein künstlichen Tiefschlaf versetzt und künstlich beatmet.

Nach der Stabilisierung wurde er in den Schockraum der Unfallchirurgie des Universitätsklinikum nach Salzburg geflogen, wo ein Spezialisten Team die weitere Versorgung des lebensgefährlich verletzten übernahm.

Die Alpengruppe der Polizei Berchtesgaden hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen und versucht nun anhand von Zeugenaussagen und von Spuren den genauen Unfallhergang zu klären.

Quelle: Aktivnews

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