Umweltministerium fördert Wasserversorgung

Rosenheim - Das Umweltministerium stellt den Kommunen in diesem Jahr 16,6 Millionen Euro für Investitionen in die Wasser- und Abwasserentsorgung bereit.

Im Amtsbezirk des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim stellt das Umweltministerium in diesem Jahr den Kommunen rund 16,6 Millionen Euro zur Förderung ihrer Investitionen für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung bereit. Damit können 35 Maßnahmen mit Gesamtkosten von rund 28 Millionen Euro gefördert werden.

Im Bereich der Abwasserentsorgung handelt es sich für die Landkreise Ebersberg, Mühldorf und Rosenheim um 34 Projekte mit Gesamtkosten von rund 27,8 Millionen Euro, bei der Wasserversorgung ist es ein Projekt mit Gesamtkosten von rund 0,3 Million Euro.

Nach Mitteilung von Behördenleiter Paul Geisenhofer wurden die Kommunen inzwischen aufgefordert, die entsprechenden Anträge zu stellen. „Die Zuwendungsbescheide werden dann umgehend erlassen.“ versicherte er. Ziel der staatlichen Förderung sei es insbesondere die Infrastruktur in ländlichen Gebieten zu stärken und gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen. „Eine zukunftsfähige kommunale Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sind dabei entscheidende Entwicklungsvoraussetzungen für die Gemeinden.“ so Geisenhofer weiter. Sie erleichtern den Neubau von Wohnungen und die Ansiedlung von Betrieben, was wiederum der heimischen Bauwirtschaft zugute komme.

Die Zuschüsse des Freistaates tragen dazu bei, dass die Gemeinden ihre Pflichtaufgaben leichter erfüllen können und Bürger und Betriebe nicht über Gebühr belastet werden.

Außerdem wird durch die Förderung der Abwasserbeseitigung der Schutz unserer Gewässer weiter voran gebracht. Die in den letzten Jahrzehnten mit Unterstützung des Freistaates durchgeführten Gewässerschutzmaßnahmen der Kommunen tragen seit langem Früchte. Viele Gewässer im Amtsbezirk des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim weisen heute einen guten Zustand auf und erfüllen damit die Ziele des Landesentwicklungsprogramms und der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

Pressemeldung Wasserwirtschaftsamt Rosenheim

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