Bald kein Schandfleck mehr?

Neue Pläne für Prinzessinnenhaus in Vogtareuth

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Vogtareuth - Es ist seit Jahren ein "Schandfleck" im Herzen der Gemeinde - nun könnte das "Prinzessinnenhaus" eine neue Bestimmung finden.

Für 600.000 Euro wurde das Vogtareuther "Prinzessinnenhaus" im November in Bad Aibling versteigert. Der Sachwert laut eines Gutachtens vom Amtsgericht wurde auf rund 430.000 Euro angesetzt. Den Zuschlag erhielt laut Vogtareuths Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter, der sich unter die Zuschauer in der Außenstelle in Bad Aibling gemischt hat, ein Privatbieter, ein Ehepaar aus Riedering.

Nach Jahren des Verfalls könnte das Prinzessinnenhaus nun eine neue Bestimmung finden. Wie Radio Charivari am Mittwoch berichtet, soll das Haus künftig eine Wohngemeinschaft für Menschen mit schweren Atmungsbeschwerden beheimaten. Wie die Besitzer (die Strafverteidiger Dr. Sylvia und Dr. Robert Jofer aus Riedering) dem Radiosender mitteilten, ist der Träger künftig die PGS Bayern. Es soll ein Zuhause für Menschen werden, die auf eine ständige ambulante Hilfe angewiesen sind. 

Zunächst war offenbar ein Mehrgenerationenhaus geplant. Dieser Plan konnte aber aufgrund von Brandschutzrichtlinien und Stellplatzmangel jedoch nicht umgesetzt werden.

mh

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