Wasser bitte weiter abkochen!

Trinkwasser in Söchtenau wird mit Chlor desinfiziert

Söchtenau - Die Ergebnisse der weiterführenden  Untersuchungen des Trinkwassers im Versorgungsbereich der Wassergenossenschaft Söchtenau machen eine Desinfektion des Leitungsnetzes mittels Chlor erforderlich.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Wie das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim mitteilt, wurden im Bereich des Hochbehälters Enterokokken nachgewiesen, als eindeutiger Hinweis auf eine fäkale Verunreinigung des Trinkwassers. Durch die bereits seit 1. August bestehende Abkochverfügung und die nun begonnene Desinfektion des Trinkwassers mittels Chlor kann eine Gesundheitsgefährdung für den Verbraucher ausgeschlossen werden.

Die Abkochverfügung gilt solange, bis eine ausreichende Chlorkonzentration im Leitungsnetz vorhanden ist. 

Bis dahin fordert das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim die Abnehmer auf, nur abgekochtes Wasser zu verwenden, wenn es als Trinkwasser, zur Zubereitung von Getränken und Nahrung, zum Waschen von Salaten, Obst und Gemüse, zum Spülen von Gefäßen, in denen Lebensmittel aufbewahrt werden oder zum Zähneputzen oder zur Mundhygiene gebraucht wird. Das Wasser muss mindestens sprudelnd aufkochen und anschließend 10 Minuten abkühlen, um vorhanden Keime wirksam abzutöten.

Gleichzeitig zur Desinfektion des Leitungsnetzes erfolgt eine konsequente Ursachenklärung.

Von der Abkochverfügung und Desinfektion betroffen sind folgende Ortsteile, die von der Wassergenossenschaft Söchtenau versorgt werden:

In der Gemeinde Söchtenau die Orte Haid, Hayng, Unterthal, Heumühl, Schürfmühl, Furtmühl, Esbaum, Berg, Straß, Aschau, Wilperting, Lampersberg, Rins, Spöck, Stucksdorf, Stetten, Dingbuch. In der Gemeinde Halfing betroffen sind die Orte Mühldorf, Egg und Brüningsau. In der Gemeinde Vogtareuth betrifft es die Orte Straßkirchen, Hölking, Rackerting, Reipersberg, Entmoos, Forst und Wall.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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