Anfangs mussten Bürger Wasser sogar abkochen

Alle Proben ohne Befund: Chlorung von Trinkwasser in Vogtareuth wird beendet

Vogtareuth - In Teilen von Vogtareuth waren die Bürgerinnen und Bürger zwischenzeitlich dazu aufgerufen, das Trinkwasser abzukochen. Die Verfügung wurde inzwischen aufgehoben. Nun wurde auch die Chlorung des Wassers beendet.

Update, 3. September, 7.55 Uhr - Chlorung eingestellt

Die Chlorung des Leitungsnetzes des Wasserbeschaffungsverbandes Vogtareuth wird am 3. September eingestellt. Gut zwei Wochen war das Netz mit Hilfe des Chlors desinfiziert worden. Alle genommenen Wasserproben in dieser Zeit blieben ohne Befund, teilte das Landratsamt Rosenheim nun mit.

Wenn kein Chlor mehr im Wasser nachweisbar ist, werden erneut Wasserproben genommen .Mitte August hatte das Landratsamt Rosenheim eine Abkochverfügung sowie einen Bescheid über die Chlorung des Leitungsnetzes erlassen, nachdem in Trinkwasserproben Enterokokken und coliforme Keime nachgewiesen worden waren.

Update, 15.48 Uhr: Verfügung wieder aufgehoben

Die Abkochverfügung für die Gemeinde Vogtareuth ist vom Landratsamt Rosenheim aufgehoben worden. Nach Angaben des Wasserbeschaffungsverbandes Vogtareuth sind im gesamten Netz mindestens 0,1 Milligramm Chlor pro Liter Wasser nachgewiesen worden. Die Abkochverfügung war am Montag dieser Woche erlassen worden, nachdem in Trinkwasserproben Enterokokken und Coliforme Keine nachgewiesen worden waren.

Erstmeldung, 13 Uhr

Die Pressemeldung im Wortlaut:

In Trinkwasserproben waren Enterokokken und Coliforme Keime nachgewiesen worden. Ursache könnten eine kürzlich abgeschlossene Baumaßnahme oder die Starkregenereignisse der vergangenen Wochen sein. Um das Leitungssystem zu reinigen, wird zudem Chlor zugefügt.

Nach Angaben des Wasserbeschaffungsverbandes Vogtareuth gilt die Abkochverfügung für den Hauptort Vogtareuth sowie für folgende Ortsteile und Straßen: Am Kapellenfeld, Kapellenweg, Kreuzstraße, Haid, Eglham, Gewerbegebiet, Winkl, Ried, Lueg und Weikering Hausnummer 9, 15 und 17. Nicht betroffen sind die Schön-Klink und Reuther Feld, weil sie ihr Trinkwasser aus der gemeindlichen Wasserversorgung erhalten.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

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