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Politiker-Tour stellt Biogas vor

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Annemarie Biechl mache sich selbst ein Bild von der Biogasanlage.

Vogtareuth - Bei dem Besuch einer Biogasanlage in Vogtareuth konnten lokale Politiker begutachten, was Biogas-Technik bereits leisten kann.

„Es gab noch nie Beschwerden über Biogasanlagen in meiner Gemeinde.“ Mit diesen Worten unterstrich der Bürgermeister der Gemeinde Vogtareuth, Matthias Maier, die vorbildliche Funktionsweise der hiesigen Anlagen. Die Betreiber seien alle offen, auskunftsfreudig und kompromissbereit. Dazu gehöre auch Georg Lechner, auf dessen Anlage in Tödtenberg im Rahmen der Politiker-Tour des Fachverbandes Biogas am Samstag, den 15. September, eine Informations-Veranstaltung zum Bayernplan stattfand.

Auch die Landtagsabgeordnete Annemarie Biechl zeigte sich „stolz auf das, was die Biogasnutzung im Landkreis Rosenheim bislang geleistet hat“. Sie bezeichnete den Bayernplan von Ministerpräsident Seehofer als „grandios“ und wünschte sich, dass „wir weiter kommen und die Landwirtschaft damit zukunftsfähig machen.“ Der Landrat des Landkreises Rosenheim, Josef Neiderhell, betonte, dass er auch in Zukunft alle Biogasanlagen genehmigen wird, die genehmigungsfähig sind.

Die "Kampagne Bayernplan"

Matthias Maier, Bürgermeister in Vogtareuth.

Der Fachverband Biogas hat die Politiker-Tour im Rahmen seiner „Kampagne Bayernplan“ ins Leben gerufen, die auf den Plänen von Ministerpräsident Horst Seehofer basiert. Dieser verfolgt die Idee, die in Bayern bevorstehende Energielücke durch Biogasanlagen zu schließen. Seehofer lässt derzeit prüfen, ob die bis zum Jahr 2022 durch den Atomausstieg notwendigen fünf neuen Gas- und Dampfkraftwerke (GuD) über Biogasanlagen ersetztwerden könnten. „Nach unseren Berechnungen können mindestens zwei GuD durch den Bau neuer Biogasanlagen ersetzt werden“, sagt der Geschäftsführer des FachverbandesBiogas e.V., Dr. Claudius da Costa Gomez. Diese würden primär mit Gülle, Mist, Gras und landwirtschaftlichen Nebenprodukten beschickt; der Anteil an Energiepflanzen läge bei unter 20 Prozent.

„Über den Bayernplan würden vor allem kleine landwirtschaftliche Biogasanlagen entstehen,die den ländlichen Raum stärken, die Wertschöpfung der Energieerzeugung in der Region belassen, nachhaltig und klimaneutral Strom und Wärme produzieren, bedarfsgerecht die Nachfrage decken und darüber hinaus auch noch die Stromnetze entlasten“, fasst da Costa Gomez die Vorteile zusammen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Biogasanlage von Georg Lechner: Mit der Abwärme, die bei der Stromproduktion entsteht, heizt er den Kuhstall, das Wohnhaus und die vermieteten Wohnungen. Vergoren werden zu 50 Prozent Gülle und zur anderen Hälfte Gras, Zwischenfrüchte, Futterreste und Mist.

Die Kampagne Bayernplan des Fachverbandes Biogas will im Zuge der Politiker-Tour sowohl den Mandatsträgern als auch der Bevölkerung die Chancen und Möglichkeiten der Biogasnutzung erläutern und zeigen, dass der Bayernplan durchaus realistisch ist. Neben der Tour hat der Fachverband eine Homepage erstellt (www.biogas-in-bayern.de) und Broschüren drucken lassen („Biogas kann’s – Energie für Bayern“), die kostenlos in der Geschäftsstelle Freising bestellt werden können.

Was ist der Fachverband Biogas e.V.?

Der Fachverband Biogas e.V. ist mit über 4.700 Mitgliedern Europas größte Interessenvertretung der Biogas-Branche. Er vertritt bundesweit Hersteller, Anlagenbauer und landwirtschaftliche wie industrielle Biogasanlagenbetreiber. Die Biogas-Branche hat inzwischen über 50.000 Arbeitsplätze zumeist in ländlichen Regionen geschaffen. Mehr Informationen unter www.biogas.org.

Pressemitteilung Fachverband Biogas

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