Kooperation mit Augsburger Klinikum

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Vogtareuth - Ende November haben die Schön Klinik und das Klinikum Augsburg eine Kooperation auf dem Gebiet der diagnostischen und interventionellen Neuroradiologie geschlossen.

Sind Blutgefäße erkrankt, die das Gehirn versorgen, kommt es auf eine sichere Diagnostik und Behandlung an. Eine wichtige Rolle spielt hier die Neuroradiologie. Ende November haben die Schön Klinik Vogtareuth und das Klinikum Augsburg eine Kooperation auf dem Gebiet der diagnostischen und interventionellen Neuroradiologie vorgestellt. Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass künftig ein Facharzt gemeinsam in beiden Kliniken eingesetzt wird. „Unsere Ärzte arbeiten bereits seit Jahren vertrauensvoll zusammen“, stellten Klinikgeschäftsführer Dr. Alexander Hauenschild (Vogtareuth) und Klinikum-Vorstand Alexander Schmidtke (Augsburg) fest und bekräftigten die gemeinsamen Zukunftspläne.

Schon in den vergangenen zwei Jahren hat das Augsburger Neuroradiologie-Team unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Ansgar Berlis Experten für die Behandlung der Patienten in Oberbayern zur Verfügung gestellt. Künftig wird ein Augsburger Facharzt an zwei festen Terminen pro Woche in Vogtareuth eine Sprechstunde und Konferenzen anbieten und Angiographien sowie Interventionen an Gehirngefäßen vornehmen. Zusätzlich ist auch in Notfallsituationen eine zeitnahe Versorgung vorgesehen. Ärzte der Schön Klinik werden gemeinsam mit Radiologen aus Augsburg Patienten behandeln. Im Mittelpunkt stehen bildgebende Verfahren und Behandlungen, welche die Versorgung bei blutigen Schlaganfällen in der Region verbessern.

Mehr Patientensicherheit, schonendere Eingriffe

Mit 1.400 behandelten Patienten gehört die Schön Vogtareuth in der Epilepsie- und Neurochirurgie zu den spezialisierten Zentren in Deutschland. "Gerade bei der Behandlung von erkrankten gehirnversorgenden Gefäßen oder Gefäßmissbildungen ist die Expertise unserer neuroradiologischen Kollegen aus Augsburg sehr wichtig“, sagt der neurochirurgische Chefarzt Dr. Manfred Kudernatsch. „Durch hochmoderne bildgebende Verfahren gelingt eine Darstellung auch kleinster Gefäßveränderungen. Gleichzeitig bietet die interventionelle Neuroradiologie auch Alternativen zu einer großen Operation. So ist in immer mehr Fällen eine minimalinvasive und damit schonende Behandlung von Gefäßmissbildungen möglich.“

Kooperation ergänzt vorhandenes diagnostisches Angebot

Im Rahmen der Kooperation gewinnt Vogtareuth zusätzliche interventionelle neuroradiologische Expertise hinzu, welche die bestehenden Kooperationen mit anderen Kliniken der Region ergänzt. Das Klinikum Augsburg ist dabei ein erfahrener Partner. So wurden hier allein 2011 300 Patienten in der Neuroradiologie behandelt.

Pressemitteilung Schön Klinik

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