Zusätzliche Stellplätze gefordert

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In Hohenthann will eine Firma eine große Werkstatthalle errichten. Dieses Vorhaben wurde genehmigt.

Tuntenhausen - Überwiegend Wohnungsbauthemen behandelte der Tuntenhausener Bau- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung, der auch eine große Zuhörerschaft beiwohnte.

Zum Bauantrag der Firma Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH auf Neubau einer Werkstatthalle in Hohenthann, an der Aiblinger Straße ergänzte Otto Lederer, dass hierfür schon einmal ein Bebauungsplan aufgestellt wurde; dieser aber nach der ersten Auslegung nicht mehr weiterverfolgt wurde.


"Der jetzige Antrag", so Lederer, "entspricht dem damaligen Entwurf". Somit wurde dem Antrag grünes Licht erteilt - allerdings mit der Maßgabe von weiteren Stellplätzen (19 statt 14) und einer Eingrünung an der Staatsstraße beziehungsweise auch von der Nordseite her.

Dem Bauantrag auf Anbau an die Doppelhaushälfte und die Erneuerung des Dachstuhls über der Garage in Hohenthann stimmte der Ausschuss ebenfalls einver-nehmlich zu. Beim Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage in Schönau war nach der Diskussion keine Beschluss-empfehlung notwendig. Der Antrag wurde als Freisteller behandelt und so durchgewunken. Ohnehin hatte der Ausschuss hierzu baurechtlich keinerlei Bedenken.


Einstimmig ging auch der Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Schönau über die Bühne. Innerhalb der Ortsabrundungssatzung von Dettendorf lag auch der Bauantrag auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage in Dettendorf und wurde deshalb einstimmig genehmigt.

Der Antrag auf Einbau eines Quergiebels in Ostermünchen wurde bereits im September als Bauvoranfrage behandelt. Dem Antrag wurde mit der Maßgabe zugestimmt, dass die seinerzeitigen Auflagen erfüllt werden (Ausnahme leichte Erhöhung des Kniestockes).

Länger diskutiert wurde über eine Voranfrage auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Garage in Beyharting. Im Wesentlichen ging es hier um die zu große Kubatur; die Vorgaben des Be-bauungsplanes wurden dabei teilweise erheblich überschritten. Der Ausschuss trug Antrag nicht mit und lehnte ihn ab. Gegenüber dem Antragsteller, dem man ein Vorsprechen im Landratsamt empfahl, wurde eine verringerte Kubatur ans Herz gelegt.

ws/Mangfall-Bote

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