Gutachten: Vier A8-Spuren genügen

Rosenheim - Der Bund Naturschutz stellte am Donnerstag Ergebnisse eines Gutachtens über den geplanten Ausbau der A8 zwischen Rosenheim und der Landesgrenze vor. Das Ergebnis scheint eindeutig.

Das Übel möglichst gering halten wollen Vertreter des Bundes Naturschutz und des Landesbundes für Vogelschutz, wenn es um den geplanten Ausbau der A8 geht. Nach dem jetzt Ergebnisse eines von ihnen in Auftrag gegebenen Gutachtens vorliegen, sprechen sich beide Verbände für einen vierspurigen Ausbauquerschnitt als Kompromisslösung aus.

Verfasst wurde das Gutachten vom Dresdener Verkehrsexperten Ditmar Hunger. Nach seinen Prognosen ist der bis jetzt geplante durchgängige sechsspurige Ausbau für den gesamten Autobahnabschnitt von Rosenheim bis zur Bundesgrenze keinesfalls gerechtfertigt.

Er schlägt stattdessen einen vierspurigen Ausbauquerschnitt vor. Für Spitzenverkehrsbelastungen, etwa in der Ferienzeit, welche zu Überlastungen insbesondere im Abschnitt zwischen Rosenheim und Bernau führen können, empfiehlt Ditmar Hunger eine zeitlich beschränkte Nutzung der Seitenstreifen. Außerdem sprach er sich auch für eine generelle Geschwindigkeitsfestsetzung auf 120 Kilometer pro Stunde aus. Und dafür, dass die Querschnitte der Fahrspuren auf ein Mindestmaß beschränkt werden.

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