Drei Einsätze am Mittwoch in Rosenheim

Berliner (39) löst mehrere Einsätze aus und bezeichnet Polizisten als „Wichser“

Rosenheim - Ein 39-Jähriger aus Berlin beschäftigte die Rosenheimer Polizei am Mittwoch gleich mehrfach. Insgesamt trafen die Beamten im Lauf des Tages gleich drei Mal auf den Mann - beim letzten Mal klickten dann letztlich die Handschellen.

Die Mitteilung der Polizei im Wortlaut

Am 9. September kam es gleich mehrfach zu Einsätzen mit einem 39-jährigen Berliner im Stadtgebiet. Gegen 9.30 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim zum Salingarten gerufen, da der 39-Jährige eine Frau ohne Grund beleidigte. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung aufgenommen.

Gegen 16.30 Uhr kam es zu einem weiteren Einsatz mit dem 39-Jährigen in einer Obdachlosenunterkunft. Hierbei wurde zunächst mitgeteilt, dass Personen randalieren sollen. Vor Ort war die Lage ruhig und es konnten keine Straftaten festgestellt werden. Jedoch reagierte der bereits bekannte 39-jährige Berliner auf Nachfrage, ob etwas vorgefallen sei, äußert aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten als „Wichser“. Nachdem der Mann sich nach Androhung einer Gewahrsamnahme beruhigen ließ, konnte er in der Obdachlosenunterkunft verweilen.

Schließlich kam es gegen 17.30 Uhr zu einem erneuten Einsatz im Salingarten, wo der Mann beteiligt war. In einer vorangegangen körperlichen Auseinandersetzung mit einem 51-jährigen Rosenheimer schlug er diesem ins Gesicht, was bei dem 51-Jährigen zu einer blutenden Wunde führte. Der 39-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Dabei beleidigte er die eingesetzten Beamten erneut mit mehreren Kraftausdrücken. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde ein außervollzuggesetzter Haftbefehl wieder in Vollzug gesetzt. Der 39-Jährige wird am 10. September dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Fredrik von Erichsen/dpa

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