Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rosenheimer Jurist vor Gericht

Unberechtigte Honorarforderung: Geldstrafe für Anwalt

Bad Aibling/Rosenheim - Ein Rosenheimer Anwalt erhob für einen Ortstermin, an dem er nicht teilgenommen hatte, trotzdem Honorarforderungen. Nun wurde am Amtsgericht Rosenheim zu einer Geldstrafe von 9000 Euro verurteilt.

Zuvor hatte es bereits eine zivilrechtliche Verurteilung zu einer Strafe von 1400 Euro gegeben, nun folgte der strafrechtliche Prozess, wie das Oberbayerische Volksblatt (OVB) berichtet. Ein Ehepaar aus Bad Aibling hatte den Juristen engagiert, da sie der verantwortlichen Firma Baufehler an ihrem neugebauten Haus anlasteten. Bei einem Ortstermin mit einem Sachverständigen im Dezember 2012 ließ sich der Jurist jedoch entschuldigen. 

Er begründete dies damit, dass er als bautechnischer Laie "wenig hilfreich" gewesen wäre, so das OVB. Entscheidend sei alleine das resultierende Gutachten. Das er den Termin trotzdem in Rechnung stellte, erklärte er unter anderem damit, dass er mit dem Anwalt der Gegenseite noch ein Telefonat mit dem Ziel eines für beide Seiten akzeptablen Vergleiches geführt habe. Dieser konnte sich jedoch an kein solches Telefonat erinnern. Das Gericht sah schließlich eindeutig ein Fehlverhalten des Mannes. Wegen des lange zurückliegenden Zeitraums wurde jedoch eine Minderung von der Forderung der Staatsanwaltschaft nach einer Geldstrafe in Höhe von 15 200 Euro gewährt. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Kommentare