Entwurfsplanungen laufen

Ausbau Kufsteiner Straße in Rosenheim - so ist der aktuelle Stand der Dinge

Ausbau Kufsteiner Straße in Rosenheim: Stadtrat hat entschieden
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Die Kufsteiner Straße in Rosenheim muss dringend ausgebaut werden. Vor allem zu den Stoßzeiten ist die Situation auf der Straße oft angespannt.

Am 22. Juli 2020 fiel die endgültige Entscheidung über den Ausbau der Kufsteiner Straße in Rosenheim im Stadtrat. So ist der aktuelle Stand der Dinge.

Rosenheim - Es gab viele Diskussionen um den Ausbau der Kufsteiner Straße. Während die Stadt Rosenheim einen Ausbau einer vierten Spur hartnäckig verfolgt hatte, stemmten sich die Grünen gegen eine Verbreiterung. Der Stadtrat hatte schließlich in seiner Sitzung vom 22. Juli entschieden, dass der nördliche Teil der Kufsteiner Straße, von der Klepper- bis zur Brianconstraße, vierspurig ausgebaut werden soll.

Das ist der aktuelle Stand der Dinge beim Ausbau der Kufsteiner Straße

Der Verkehrsausschuss hat beschlossen, dass die Bauarbeiten in der Kufsteiner Straße in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden: Bauabschnitt 1: (vierspurig) von der Briançonstraße bis zur Klepperstraße im Zusammenhang mit der Eisenbahnüberführung. Für diesen Bauabschnitt laufen laut Stadt die Entwurfsplanungen in Abstimmung mit der Deutschen Bahn. Das erforderliche Planfeststellungsverfahren soll voraussichtlich 2022 angestoßen werden. Bauabschnitt 2: (dreispurig mit Übergangsbereich) von der Klepperstraße bis zur Happinger Straße. Mit der Entwurfsplanung für den zweiten Bauabschnitt soll 2021 begonnen werden.

Stadtrat Franz Opperer (Bündnis 90/Die Grünen) merkte damals in der Sitzung an, dass man eine Vierstreifigkeit nur hinbringe, wenn Radfahrer und Fußgänger deutliche Nachteile einstecken müssten. „Dass die Kufsteiner Straße sehr ausbaubedürftig ist, ist unumstritten. Hier muss aber so ausgebaut werden, dass es für alle eine Verbesserung gibt“, so Opperer. Der kritisierte bereits im Verkehrsausschuss die Entscheidung, den nördlichen Teil der Straße vierspurig ausbauen zu lassen. Er warf Oberbürgermeister Andreas März (CSU) vor, den „Radverkehr bei den Planungen zu vernachlässigen.“

jb

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