Rosenheim

«Zeichen gegen Rechts setzen»

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Horst Schmidt (Mitte) von der Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnete die Ausstellung.

Die Wanderausstellung «Rechtsradikalismus in Bayern - Demokratie stärken, Rechtsradikalismus bekämpfen» der Friedrich-Ebert-Stiftung macht Station beim Stadtjugendring (SJR) im Lokschuppen.

«Ein Zeichen gegen Rechts» wollen die drei Ausstellungsmacher Horst Schmidt, Annemarie Dengg und Andreas Angerstorfer aus München damit setzen. «Die Ausstellung will informieren, aufklären und zur Auseinandersetzung motivieren», so Schmidt bei der Eröffnung.Auf 16 Schaubildern informieren die Autoren über Strukturen, Strategien und Vorstellungen des Rechtsradikalismus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Jugendszene. Die Veranstalter stellen Aktionen und Initiativen vor, die sich für die Abwehr des Rechtsradikalismus engagieren, demokratisches Bewusstsein und die Bereitschaft zum zivilgesellschaftlichen Engagement wecken wollen.

Insgesamt haben laut Schmidt seit 2006 rund 150.000 Besucher die Wanderausstellung in 180 Orten besucht. Bis Samstag, 2. Mai, können sich Interessierte die Schautafeln beim SJR ansehen. Geöffnet ist heute und morgen, Donnerstag, jeweils von 9 bis 16 Uhr und von 18 bis 20 Uhr und am Samstag, 2. Mai, von 18 bis 20 Uhr. ma

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