Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bürgerversammlung mit OB März

Bauvorhaben, Sanierungen und Digitalisierung: Das passiert im südlichen Teil Rosenheims

Das Feuerwehrhaus in Happing, das Gewerbegebiet in Brucklach oder die geplante Bebauung in der Hainzenmühlstraße: Bei der Bürgerversammlung für den Stadtbereich Süd hat Oberbürgermeister Andreas März die rund 60 Anwesenden über die wichtigsten kommunalpolitischen Themen informiert.

Rosenheim – Oberbürgermeister Andreas März hatte in den vergangenen Monaten aufgrund der Pandemie viel Zeit zum Nachdenken, wie er sagt. Zeit, die er unter anderem genutzt hat, um sich zu überlegen, was man aus Stadt noch alles machen könnte. „Wir haben schon viel Gutes auf den Weg gebracht und viel angestoßen“, sagte er während der Bürgerversammlung. So sei man unter anderem dabei, die Schulen zu digitalisieren. Alle drei Gymnasien seien bereits mit Wlan ausgestattet. 2024 sei geplant, dass auch alle Grund,- Mittel- und Realschulen vollständig digitalisiert sind. „Das ist eine Riesenleistung“, lobte März.

Große Pläne für die Hainzenmühlstraße

Aber nicht nur in Sachen Digitalisierung gab einiges zu berichten. So erzählte März unter anderen von den Plänen für die Hainzenmühlstraße. Auf der momentan noch landwirtschaftlich genutzten Fläche sollen unter anderem Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, aber auch ein Pflegezentrum und barrierefreie Wohnungen für Senioren.

Weitere Nachrichten aus der Stadt Rosenheim finden Sie hier.

Kritik gab es hierfür aus den Reihen der Besucher. So beschwerte sich ein Anlieger unter anderem darüber, dass die Bebauung nicht zum Charakter von Pang passe. Ein anderer befürchtete, dass die Häuser zu massiv sein könnten.

Entstehung von Miet- und Eigentumswohnungen

März informierte auch über die Pläne für das Bauprojekt „An der Kaltenmühle“ auf der BayWa-Wiese – ein Vorhaben, das die Stadt bereits seit 30 Jahren beschäftigt. Auf der knapp 40 000 Quadratmeter großen Flächen sollen unter anderem Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. März sprach zudem von „nicht störendem Gewerbe“ sowie einer Kita-Erweiterung. „Wenn wir die Baugenehmigung haben, können wir im Frühjahr 2022 mit den Arbeiten beginnen“, sagte der Oberbürgermeister. Ende 2024 könnte mit einer Fertigstellung gerechnet werden.

Auf der Suche nach einer geeigneten Fläche

Für viel Diskussionsstoff hat in den vergangenen Jahren immer wieder das Feuerwehrhaus in Happing gesorgt. So hatte man bereits 2013 damit begonnen, nach einer geeigneten Fläche für einen Neubau zu suchen – nun endlich mit Erfolg. An der Happinger Straße, mitten auf der Wiese, sei man fündig geworden.

Lesen Sie auch: Rosenheimer Westumfahrung liegt im Zeitplan: Erste Entlastung für die Innenstadt ab 2023

Weil diese Fläche bisher aber rein landwirtschaftlich genutzt wurde, brauche es eine Umwidmung. „Das ist ein aufwendiger Prozess, deswegen braucht es seine Zeit“, sagt März und machte noch einmal deutlich, dass es sich hierbei um keine „Hinhaltetaktik“ handele, wie es der Stadt immer wieder vorgeworfen wurde.

Viele kritische Stimmen

März erinnerte zudem an die vielen kritischen Stimmen, die sich einen anderen Standort gewünscht hätten oder vorschlugen, den momentanen Standort für einen Neubau zu nutzen. Genau das sei laut März aber eben nicht machbar. „Uns fehlen die Flächen. Die Feuerwehr Happing braucht ein neues Haus und wir haben nur diese Fläche“, sagte er.

Möglichkeiten für neue Gewerbe

Es folgten Informationen zum Gewerbegebiet in Brucklach, südlich der Miesbacher Straße. Die Idee sei, dass die Flächen unter anderem von denjenigen Firmen genutzt werden, die im Moment mitten in der Stadt sitzen und sich deshalb nicht vergrößern können. „Diesen Firmen geben wir die Möglichkeit, sich auszulagern“, sagte März.

Die frei werdenden Flächen in der Innenstadt könnten dann wiederum für den „dringend erforderlichen Wohnungsbau“ oder nicht störende Gewerbeflächen genutzt werden. Der Bebauungsplanentwurf für den ersten Teilbereich soll noch diesen Monat im Stadtrat behandelt werden.

Mangfallstraße dauert länger

Neben der geplanten Bebauung in Oberwöhr und in der Brunnholzstraße ging der Oberbürgermeister kurz vor Ende der Bürgerversammlung auch noch einmal auf die Sanierung der Mangfallstraße ein. Es habe mühsame Diskussionen gegeben bis „rauf in die Verkehrsbehörde“. Mittlerweile aber laufen die Sanierungsarbeiten auf Hochtouren.

Lesen Sie auch: Neues Zuhause für 600 Menschen: Spatenstich für das Bauprojekt Lena-Christ-Straße in Rosenheim

Trotzdem rechnet man im Rathaus frühestens mit einer Fertigstellung im März 2022. Der Oberbürgermeister ging während der Veranstaltung auf zahlreiche weitere Punkte ein. Er sei optimistisch, was die Zukunft anginge – nicht nur im Hinblick auf die Pandemie.

Rubriklistenbild: © Pixabay

Kommentare