Bayerische Wirtschaftsförderer in Rosenheim

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Rosenheim - Die Bayerischen Wirtschaftsförderer kamen diese Woche wieder in Rosenheim zu ihrer Frühjahrstagung zusammen.

Nach der Diskussion über aktuelle wirtschaftspolitische Fragen stand natürlich auch ein Besuch auf der Landesgartenschau auf dem Programm. Zweimal im Jahr kommen die Bayerischen Wirtschaftsförderer zusammen, um sich über aktuelle wirtschaftspolitische Fragen auszutauschen. Die diesjährige Frühjahrstagung fand im Rosenheimer Rathaus statt.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer standen die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie und der Rückzug der sogenannten Nahversorger im Lebensmittel- und Non Food-Bereich aus den Innenstädten im Mittelpunkt. Ein weiteres Thema waren Business Improvement Districts, kurz BID. Für solche freiwilligen Zusammenschlüsse von Immobilieneigentümern zur Aufwertung von Stadtquartieren mit Sanierungsbedarf gibt es in Bayern anders als in anderen Bundesländern noch keine gesetzliche Grundlage. „Gerade in Rosenheim gäbe es aber städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen, die nur durch eine Kooperation mehrerer Immobilieneigentümer verwirklicht werden können. Als ersten Schritt, die Eigentümer für die in der Innenstadt vorhandenen Potentiale zu sensibilisieren, haben wir im März das erste Rosenheimer Immobiliengespräch abgehalten“, erläuterte Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl. Die Schwierigkeit, viele unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu bringen, ist auch anderen Städten nicht fremd.

Im Anschluss an die Arbeitstagung stand eine Führung durch die Landesgartenschau auf dem Programm. Die Teilnehmer zeigten sich speziell von der städtebaulichen Entwicklungsdynamik, die von der Landesgartenschau ausging, beeindruckt.

Pressemeldung der Stadt Rosenheim

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