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„Wir haben schon so einige bekehrt“

Die „Bergadler Rosenheim“: Mit welchem Trick der kleine Frankfurt-Fanclub wachsen will

Max Gossmann (links) und Tom Sukiennik vom Eintracht-Frankfurt-Fanclub „Bergadler Rosenheim“.
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Max Gossmann (links) und Tom Sukiennik vom Eintracht-Frankfurt-Fanclub „Bergadler Rosenheim“.

Sie sind die Exoten unter den Fußball-Anhängern in der Region: Fanclubs von Bundesligisten jenseits der bayerischen Grenze - wir haben sie besucht. Im zweiten Teil der Serie den Eintracht-Frankfurt-Fanclub „Bergadler Rosenheim“.

Rosenheim - Ja, sie sind noch eine relativ junge und kleine Truppe in Rosenheim, aber die „Bergadler“ haben so ihre Tricks: „Wenn ich ein Auto mit Eintracht-Aufkleber und Rosenheimer Nummernschild sehe, klemm ich dem gleich einen unserer Flyer unter den Scheibenwischer“, lacht Max Gossmann beim Treffen mit rosenheim24.de. Rund fünf Leute machen den Kern des Frankfurt-Fanclubs aus, die sich ganz regelmäßig treffen. Aber die Anhänger des amtierenden Europa-League-Siegers haben sich auch erst 2021 offiziell zusammengefunden.

Der Eintracht-Frankfurt-Fanclub „Bergadler Rosenheim“

Max Gossmann, Kopf der „Bergadler Rosenheim“, zog vor acht Jahren aus Wiesbaden an den Inn. Ein paar der Frankfurt-Fans hat er hier kennengelernt, einige andere hat er auch erst in Rosenheim mit dem „Virus“ angesteckt. „Ich hab die Eintracht-Liebe hier hergebracht und den Jungs in der Kneipe gezeigt, dass es auch noch was anderes als den FC Bayern gibt“, drückt es Gossmann aus. „Ich habe so einige bekehrt“, grinst er. Sympathien entwickelten sich und ab 2017 reifte dann die Idee für den offiziellen Fanclub.

Den Inhaber des „Triple Inn“, der Stammkneipe, habe man inzwischen soweit gebracht, dass meistens die Spiele der Eintracht gezeigt werden. „Und ein Schal hängt natürlich auch drin“, so Tom Sukiennik vom Fanclub. Bei den Auswärtsspielen in München oder Augsburg will man dann aber selbst Flagge zeigen. Und das absolute Highlight der letzten Zeit? Natürlich der Sieg im Europa-League-Finale im Mai gegen Glasgow Rangers. „Wir waren mit 350 Eintracht-Fans in München zum Schauen. Und zwei von uns waren auch beim Viertelfinale gegen Barcelona im Stadion“, erzählt Max Gossmann.

Ein Adler mit Rosenheimer Rose und Trachtenhut als Logo

„Ich bin schon mit meinem Vater ins Waldstadion gegangen und dann immer drangeblieben.“ In seinen letzten Jahren in Hessen war Max Gossmann auch einer der vielen Helfer, der immer wieder die Choreografien der Frankfurter Ultras mit vorbereitete - die Eintracht-Szene genießt dabei wohl den besten Ruf in ganz Deutschland. Und selbst tragen die Rosenheimer Eintracht-Fans inzwischen nicht irgendeinen Adler auf der Brust, sondern eine selbstentworfene Version mit der Stadt-Rose und Trachtenhut. „Musste von der Eintracht genehmigt werden“, fügt Sukiennik an.

Gossmann und Sukiennik schwärmen von einem Verein, bei dem man Leidensfähigkeit entwickelt. Dementsprechend fällt auch die Antwort auf die Frage nach dem Saisonziel in der Bundesliga aus: „Champions League... und nicht absteigen. Die Eintracht ist eine launische Diva.“

xe

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