Sanierungsarbeiten am Lokschuppen

Horror-Vorstellung: Mehrere Jahre ohne Lokschuppen-Ausstellung 

Die Wikinger sind heuer im Lokschuppen zu Gast, 2017 kommen die Alten Ägypter. Dann ist erstmal Schluss!
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Die Wikinger sind heuer im Lokschuppen zu Gast, 2017 kommen die Alten Ägypter. Dann ist erstmal Schluss!

Rosenheim - Das wird teuer! Nicht nur die Brandschutzmaßnahmen müssen am Lokschuppen verbessert werden. Es stehen viele weitere Sanierungsarbeiten an.

Bereits 2015 war im Stadtrat der Grundsatzbeschluss gefasst worden, die Brandschutzmaßnahmen in den Bereichen Ausstellungszentrum und Stadtjugendring anzugehen. Das Thema beschäftigt die Rosenheimer Politik schon länger.

Doch das reicht nicht! Seitdem wurden weitere erhebliche bauliche und organisatorische Mängel festgestellt. 

Saniert werden müssen unter anderem außerdem: 

  • die Fassade
  • das rund 30 Jahre alte Dach
  • die Lüftungstechnik
  • die Sicherheitsbeleuchtung
  • die Elektroverteilung 
  • außerdem soll das Gebäude an die von den Stadtwerken mit Fernwärme betriebene Kälteanlage angeschlossen werden

Die bislang allein für die Brandschutzmaßnahmen vorgeplanten 2,63 Millionen Euro werden bei weitem nicht ausreichen, erklärte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. 

Am Mittwochabend stimmte der Stadtrat einstimmig zu, dass nun Experten beauftragt werden, die eine Vorplanung mit Kostenschätzung für die gesamten Maßnahmen erstellen sollen. 

Ein Jahr ohne Ausstellung - mindestens!

Klares Ziel ist es, für die Sanierungsarbeiten lediglich 2018 ein ausstellungsfreies Jahr zu haben. Eine "Horrorvorstellung" wäre es, wenn die Maßnahmen so aufwändig werden, dass Rosenheim sogar für zwei oder drei Jahre auf eine Lokschuppen-Ausstellung verzichten müsste. 

Auf Basis des neuen Gutachtens will der Stadtrat das weitere Vorgehen beraten. Es sei auch eine Frage der "finanziellen Handlungsspielräume", so die Oberbürgermeisterin skeptisch.  

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