Bürgerhäuser werden gut angenommen

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Rosenheim - Im November 2009 wurden über vier Wochen hinweg akribisch festgehalten, wozu das Bürgerhaus E-Werk-Stüberl und das Bürgerhaus Miteinander genutzt wird, und wie viele BürgerInnen damit erreicht werden können.

Im E-Werk-Stüberl konnten im Untersuchungszeitraum insgesamt 1005 Personen festgehalten werden. Die 19 verschiedenen, durch Haupt- und Ehrenamtliche organisierten Nutzungsangebote, wurden von 892 BürgerInnen besucht. Der Versuch die Angebote zu kategorisieren zeigt, dass mit 58 % (582 Personen) der Hauptteil der Besucher zu Anlässen mit geselligem Hintergrund (Frühstück, gastättenähnlicher Betrieb, Kinderkino, Privatfeiern…) kommt. Mit der Hoffnung auf individueller Hilfeleistung – sei es im Rahmen der Schuldnerberatung, Sprechstunden des Bewohnerbeirats, oder im Büro der Freiwilligenagentur West und der Verwaltungskraft konnten im November 198 Personen gezählt werden, was mit damit 20 % der Besucher der Grund war, das Bürgerhaus aufzusuchen. 66 Personen (7 %) kamen, um an allgemeine Besprechungen wie die Stadteilversammlung oder den Begleitausschuss teilzunehmen. 68 Personen (7 %) suchten das Bürgerhaus aufgrund von Bildungsangeboten (Malkurse, Kunstwerkstatt) auf. Rechnet man den Besucherstrom auf einen Tag herunter zeigt sich, dass sich täglich durchschnittlich 34 Personen im Haus aufhalten.

Bei einer Nutzungsuntersuchung im März 2009 durch den damaligen Quartiersmanager Klaus Schindler wurden in vier Wochen 1451 Personen im Haus erfasst (täglich 46). Damals wurden Deutschkurse im Bürgerhaus ausgerichtet die mit 464 Besuchern die Differenz zu den 1005 BesucherInnen der aktuellen Untersuchung erklären.

Im Bürgerhaus Miteinander wurden im November sogar 1348 Personen erfasst. 21 Angebote wurden hier von 1079 BürgerInnen aufgesucht. Zu den Nutzungen mit geselligem Hintergrund wie der Mittagstisch, Bürgerfrühstück oder der Kaffeenachmittag kamen 345 Personen (36 %). 247 BürgerInnen (18 %) nahmen die Beratungsangebote des Stadtteilvereins, der Verwaltungskraft oder der Freiwilligenagentur Nord war. An den allgemeinen Besprechungen (Stadtteilversammlung, Begleitausschuss) nahmen insgesamt 278 Personen (21 %) teil. Für 26 % der Besucher (352 Personen) waren die Bildungsangebote wie die Hausaufgabenbetreuung, der Computerkurs oder der Italienisch Kurs im Bürgerhaus Miteinander der Grund ihres Kommens. Täglich suchten durchschnittlich 45 Personen das Bürgerhaus in der Lessingstraße auf.

„Mit diesen Ergebnissen wird deutlich, dass die Bürgerhäuser nach dem Ausstieg des Quartiersmanagement weiterhin sehr gut angenommen werden und sich trotz geringerer Öffnungszeiten als das Engagement- und Kommunikationszentrum für den Stadtbereich verfestigen“, freut sich Christian Hlatky, Bürgerhauskoordinator der Sozialen Stadt Rosenheim.

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

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