Busfahren in Rosenheim wird teurer

Rosenheim - Busfahren im Stadtgebiet und nach Kolbermoor wird geringfügig teurer. Aber es gibt auch gute Neuigkeiten für die Kunden. Die neuen Preise:

Die guten Neuigkeiten

Die guten Nachrichten zuerst: Die Sonderangebote Halbjahreskarte / Jahreskarte mit Zuzahlung der RoVG, die 50% rabattierte Umland-Anschlussfahrkarte CityBon und die Rabattstaffel bis 50% bei den Jobtickets bleibt erhalten. Der Nachtzuschlag wird um 50% auf 50 Cent gesenkt und Kindergartengruppen können nun 50% günstiger fahren.

Erhöhungen bei Einzelfahrkarten, Wochenkarten und Monatskarten

Die Einzelfahrkarten werden aber um 10 Cent, die Wochenkarten um 1,60 Euro und die Monatskarten um rund 1 Euro teurer. Die Monats- und damit auch Jahreskarten wurden bewusst nur ganz gering angehoben. Der Stadtverkehr bedankt sich damit bei seinen treuen Stammkunden.

Noch wenig bekannt ist die Auswahlmöglichkeit von 6 Monaten aus 12 aufeinanderfolgenden bei der Halbjahreskarte, auch Winterticket oder Semesterticket genannt. Damit kann bei einem geplanten Urlaub oder Praktikum einfach ein Monat übersprungen werden. Der Fahrgast zahlt nur vier Monate, den Rest schenken ihm das Verkehrsunternehmen und der Aufgabenträger RoVG.

Dieses Angebot ist dadurch sogar günstiger als die gegenüber der regulären Karte 33% vergünstigten Teilzeit-Monatskarte, die ähnlich wie das Bayernticket Mo bis Fr ab 9 Uhr, Samstags ohne Einschränkungen gilt.

Die Zeitkarten Erwachsenen (schon ab einer einzigen Erwachsenen-Tageskarte) gelten weiterhin als sogenanntes Shopping-Ticket am Samstag für die ganze Familie (2 Erwachsene und begleitende Kinder).

Die Tariftabelle ist in den Bussen, im Internet und im TicketZentrum kostenlos erhältlich.

Fahrgastinformationen weiter verbessern

Im laufenden Jahr plant der Stadtverkehr einige neuen Serviceangebote, die den Fahrgästen ohne Mehrkosten zu Gute kommen werden. Die dynamische Fahrgastinformation wird laufend verbessert. Rosenheim wurde hier ob seiner Vorreiterrolle im sogenannten DEFAS-System als Pilotmodell für die neue Datendrehscheibe ausgewählt. Darum müssen in Rosenheim alle Probleme zunächst erlebt und gelöst werden, bevor diese zukunftssträchtige Technologie in ganz Bayern verbreitet wird.

Durch dieses Engagement hat sich auch die Entwicklung eines neuen Fahrplanes verzögert. Die Arbeiten haben nun aber begonnen. Die bewährten Strukturen sollen erhalten bleiben, nur gewisse Verbesserungen wie Anbindung Hochschule und Aicherpark, bessere Reaktionsmöglichkeiten auf Verkehrsbehinderungen etc. sollen eingefügt werden. Sobald Entwürfe für die Verbesserungen vorliegen, werden diese vorab den Fahrgästen vorgestellt und nach deren Anregungen optimiert.

Pressemitteilung Stadtverkehr Rosenheim GmbH

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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