Rundgang über den Max-Josefs-Platz

Das ist neu auf dem Rosenheimer Christkindlmarkt

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Christkindlmarkt Rosenheim
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Rosenheim - Seit Freitag ist der traditionelle Rosenheimer Christindlmarkt in vollem Gange. Zeit genug, um beim Rundgang des Wirtschaftlichen Verbands Rosenheim die Neuerungen im Vergleich zum letzten Jahr zu betrachten.

Seit Freitag, den 30. November können die Rosenheimer und alle anderen auf dem Christkindlmarkt am Max-Josefs-Platz wieder schlemmen, einkaufen, verweilen, Glühwein oder Punsch trinken und sich mit Freunden treffen. Beim Presserundgang des Wirtschaftlichen Verbands wurden die Neuerungen vorgestellt.

Das ist neu dieses Jahr

Dieses Jahr gibt es einen neuen Stand und zwei neue Schauhütten sowie zwei neue Dachfiguren. Das beliebte Riesenrad musste leider weichen, weil der TÜV fällig gewesen wäre und die Kosten für die Ertüchtigung in keinem Verhältnis gestanden wären, sagt Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband. Anstatt des Riesenrades gibt es aber mit der Modelleisenbahn des Eisenbahnclub Rosenheim e.V. eine neue Attraktion für Jung und alt. "Wir wollen nächstes Jahr dann eine große Bahn bauen, die noch detailreicher ist", sagt Hertreiter. Vorsitzender Rudi Stocker und sein Team haben die Bude liebevoll aufgebaut. Besonderes Highlight: Jeden Mittwoch ist eine Aktion für Kinder, wo die Kleinen auch mal in die Bude rein und sich die Bahnen genauer anschauen dürfen.

Die Modelleisenbahn ist die neue Attraktion am Rosenheimer Christkindlmarkt

Eine weitere alte neue Neuheit ist die Krippenausstellung des Vereins für Krippen und religiöse Volkskunst Inn-Salzach e.V. Heinz Göppelhuber erklärte, dass der Verein mit seiner Ausstellung zurück nach Rosenheim gekommen sei. "Die ausgestellten Krippen sind Heimtkrippen aber auch mehr und mehr orientalische Krippen. Sie sind entweder Vereinseigentum oder werden von Mitgliedern für die Ausstellung zur Verfügung gestellt." Nächstes Jahr feiert der Verein sein 30-jähriges Jubiläum.

Die Krippenausstellung auf dem Rosenheimer Christkindlmarkt

Die Confiserie Dengl aus Rott am Inn hat dieses Jahr zum ersten Mal einen Stand auf dem Rosenheimer Christkindlmarkt, wo sie feinste schokoladige Leckereien verkauft. "Wir sind froh dass wir so einen starken regionalen Anbieter hier haben", sagt Hertreiter. Die Firma achtet auf faire Herstellung ihrer Schokolade. Extra für den Christkindlmarkt wurde ein neues Sortiment mit dem Schwerpunkt Weihnachtszeit hergestellt. Sehr gut an kommen natürlich die leckeren Schokoladennikoläuse. "Die Auswahl unserer Stände geht mit dem Zeitgeist. Dann schauen wir bei einem neuen Stand natürlich, dass er keine direkte Konkurrenz für schon bestehende Stände darstellt", so Hertreiter.

Verkäuferin Tilli Paur erklärt ihren Kunden gerne alles rund um ihre Schokoladenprodukte

Dann gibt es zwei neue Dachfiguren auf dem Christkindlmarkt, einmal die Nikolausband und einmal die Zwergenweihnachtswerkstatt, beide natürlich mit dem Wiggerl. Etwa 3.000 Euro kostet ein Ensemble, erklärte Hertreiter. 

Die Nikolausband ist eine von zwei neuen Dachfiguren auf dem Christkindlmarkt

Dann darf auf einem Weihnachtsmarkt natürlich das Kulinarische nicht zu kurz kommen. Speziell für Vegetarier wird immer mehr geboten. Seien es die süßen Verführungen wie Apfelkücherl und der Bio Punsch beim Stand der Bäckerei Miedl oder das Raclettebrot mit Biokäse aus Irschenberg beim Stand von Hendrik Branicki. Auch in der Brat-Alm Fahrenschon findet man neben Rindsbratwürsten, Steaksemmeln und Feuerwürsten vegetarische Köstlichkeiten wie die Ofenkartoffel mit verschiedenen Toppings oder leckere Bratkartoffeln. Nur das Gemüseschnitzel wurde wieder aus dem Sortiment genommen, da es im vergangenen Jahr nur ganze drei Mal verkauft wurde.

Am Miedl-Stand bleiben keine süßen Wünsche offen

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