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Demo gegen Maskenpflicht an Schulen in Rosenheim

Demonstration verlief friedlich - Nur drei Personen stören: Bußgeldverfahren eingeleitet

 Demo setzt sich nach Fragen an Gesundheitsamt und Stadt Rosenheim in Bewegung
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 Demo setzt sich nach Fragen an Gesundheitsamt und Stadt Rosenheim in Bewegung

Rosenheim - Das Bündnis Rosenheimer Eltern startete um 14 Uhr eine Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen. Ihr Anliegen: „Unsere Kinder müssen wieder regelmässig und professionell unterrichtet werden!“

Update, 16.14 Uhr - Pressebericht der Polizei Rosenheim: Drei Personen stören Demo

Unter dem Thema „Für unsere Kinder ! Sofortige Abschaffung der angeordneten Maskenpflicht im Unterricht“ wurde bei der Stadt Rosenheim eine Versammlung angezeigt. Mit Beginn der Auftaktkundgebung um 14.00 Uhr und entsprechenden Redebeiträgen, folgte anschließend ein Aufzug durch die Rosenheimer Innenstadt. Waren am Anfang der Versammlung auf dem Areal Mangfallpark Süd rund 200 Personen anwesend, so schätzt die Rosenheimer Polizei die Teilnehmer am Aufzug auf rund 500 Personen.

In den Zug gliederten sich nach und nach Passanten ein, die sich dem Zug mit angeschlossen haben, deshalb stieg die Teilnehmerzahl auf rund 500 an. Die Mindestabstände wurde eingehalten und der Mund-/Nasenschutz getragen.

Gegen drei Personen leitete die Rosenheimer Polizei ein Bußgeldverfahren nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz ein. Diese drei Personen störten mehrfach die Versammlung durch Videoaufnahmen und störende Gesprächsverläufe und Handlungen gegenüber den Teilnehmern.

Nach mehrfacher Aufforderung des Versammlungsleiters hin, entfernten sich diese Personen nicht aus der Versammlung, weshalb die Rosenheimer Polizei folglich Maßnahmen nach dem Versammlungsgesetz zum Ausschluss aus der Versammlung treffen musste. Im weiteren Verlauf erfolgte die polizeiliche Anordnung von Platzverweisen. Zusammenfassend verlief die Versammlung sonstig störungsfrei. Im nachmittäglichen Verkehr der Rosenheimer Innenstadt kam es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen.

Update, 14.56 Uhr - Fragen an Gesundheitsamt und Stadt: „Das ist für viele Familien ein finanzieller Kraftakt.“

Viele Fragen an das Gesundheitsamt und die Stadt werden vorgetragen: „Gibt es finanzielle Unterstützung für die Eltern?“ wollen die Veranstalter wissen. Sie rechnen vor: „Wenn man alle 30 Minuten, wie empfohlen, die Einmalmaske wechselt, kommt man auf 150 Euro pro Kind. Das ist für viele Familien ein finanzieller Kraftakt.“

Außerdem soll die Maske auf die Aerosolkonzentration in der Luft keinen Einfluss haben. „Statt alle Eltern zu verpflichten 150 Euro pro Monat zu investieren wäre es doch besser Filteranlagen für die Klassenzimmer zu kaufen und alle 15 Minuten zu lüften.

Auf Grund einer willkürlichen Statistik müssen unsere Kinder eine Maske tragen.“ Maske im Schulhof, beim Sportuntericht und beim Spaziergang, das schaffe laut Bündnis Rosenheimer Eltern niemand. „Neben Gesundheitsschäden werden unsere Kinder auch demotiviert. Wenn in einem Rosenheimer Gymnasium mit verschärften Verweisen gedroht wird, wenn man die Einbahnregelung nicht einhält, fragen wir uns was das soll. Wollen wir so leben? Gibt es Studien, die ein so drastisches Vorgehen rechtfertigen? Welche rechtliche Grundlage hat das Gesundheitsamt die Maskenpflicht bis 3. Oktober zu verlängern?“, so die Veranstalter.

Nach der Kundgebung setzt sich jetzt der Demonstrationszug in Bewegung.

Update, 19. September 14.22 Uhr - Eindrücke von der Demo gegen Maskenpflicht an Schulen in Rosenheim

Eindrücke von der Demo gegen Maskenpflicht an Schulen in Rosenheim

Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen
Die Demo gegen die Maskenpflicht an Schulen © jb

Rund 200 Eltern und Kinder haben sich am Mangfallpark versammelt, um gegen die Maskenpflicht im Unterricht zu demonstrieren. Das Bündnis Rosenheimer Eltern hat einen offenen Brief an das Gesundheitsamt verfasst, in dem sie ihre Forderungen niedergeschrieben haben.

Die Forderungen sind:

  • 1. Sicherstellung eines regulären Schulbetriebs
  • 2. sofortige Aufhebung der Maskenpflicht für Schüler und Lehrer während des gesamten Unterrichts an allen Schulen

Erstmeldung:

Am heutigen Samstag, den 19. September, wollen rund 200 Eltern gegen die Maskenpflicht an Schulen auf die Straße gehen. Beginn ist um 14 Uhr am Mangfallpark Süd auf dem Festivalgelände. Das Bündnis Rosenheimer Eltern hat eine Demo angekündigt. Die Veranstalter teilen hierzu gegenüber rosenheim24.de mit: „Als Bündnis Rosenheimer Eltern sehen wir uns als Sprachrohr für sehr viele besorgte Eltern in und um Rosenheim. Die Einladung zur Demo ‚Für unsere Kinder!‘ ist auf unglaubliche Resonanz gestoßen. Viele Eltern fühlen sich in der derzeitigen Situation hinsichtlich der Fürsorge ihrer Kinder völlig entmachtet, ungehört und hilflos. Für all diese Eltern gilt folgender Grundsatz: Die Gesundheit und eine optimale Entwicklung unserer Kinder steht für uns Eltern an erster Stelle!“

Demo gegen Maskenpflicht an Schulen in Rosenheim

Das Bündnis Rosenheimer Eltern teilt hierzu weiter mit: „Die Coronapandemie hat Familien im Hinblick auf Kindererziehung und Unterrichtung vor enorme Herausforderungen gestellt. Besonders alleinerziehende Eltern standen monatelang im Spagat zwischen Beruf, Homeoffice, Kinderbetreuung und Homeschooling. Viele Eltern stießen dabei täglich an ihre Grenzen und gaben ihr Bestes, um dieser schwierigen Situation, vielmehr aber auch ihren Kindern, gerecht zu werden.“ Diese Situation dürfe sich laut den Veranstaltern auf keinen Fall wiederholen. Ihre Forderung: „Unsere Kinder müssen wieder regelmäßig und professionell unterrichtet werden!“

Einer Maskenpflicht im Unterricht an allen Schulen stehen die Veranstalter sehr kritisch gegenüber: Durch das Tragen einer Maske gebe es laut den Veranstaltern aus medizinischer Sicht keine genügende Gewährleistung eines Schutzes gegen Viren. Des Weiteren seien gesundheitliche Schäden bei Kindern zu erwarten, die durch erste Erfahrungsberichte aus der Praxis bestätigt wurden. Außerdem habe nach Auffassung der Veranstalter das Tragen einer Maske im Unterricht gravierende „Nebenwirkungen“ für Konzentration, Interaktion und Motivation und dürfe keinesfalls pauschal weitergeführt werden.

Die Forderungen der Eltern:

1.     Sicherstellung eines regulären Schulbetriebs

2.     sofortige Aufhebung der Maskenpflicht für Schüler und Lehrer während des gesamten Unterrichts an allen Schulen

Sie wollen Antworten auf folgende Fragen:

  • Gibt es gefestigte Evidenzen, die belegen würden, dass bei dem neuartigen Coronavirus irgendeine Gefahr von Kindern ausgehen würde?
  • Auf welche rechtlichen Grundlagen greifen Sie zurück, die die drastischen Massnahmen an Rosenheimer Schulen – insbesondere die Maskenpflicht im Unterricht – rechtfertigen?
  • Gibt es seitens des Gesundheitsamtes eine Empfehlung für Lehrkräfte, wie lange Schüler die Masken im Unterricht tragen sollen? Eine Empfehlung des BfArM lautet: Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden. Dieser Zeitpunkt ist spätestens nach 30 Minuten erreicht.
  • Haben Sie als Verursacher dieser Pflicht für ausreichend geeignete Masken an allen Schulen gesorgt?
  • Wie erklären Sie Eltern, deren Kinder Ganztagsklassen oder einen Hort besuchen, die Maskenpflicht? Wir sprechen hier von 7,5 bis 9 Stunden täglich?
  • Sollten Kinder in der nahen und fernen Zukunft tatsächlich an gesundheitlichen Schäden leiden, haftet dann das Gesundheitsamt oder der Staat? An wen müssen sich Eltern dann wenden?

Da es nach Auffassung des Bündnisses noch keine Antworten auf diese Fragen gebe, fordern sie ein sofortiges Ende der Maskenpflicht im Unterricht.

Ort der Demo verlegt

Wie Christian Schwalm, Pressesprecher der Stadt Rosenheim mitteilte, wird die Demo gegen Maskenpflicht an Schulen nicht auf dem Max-Josefs-Platz stattfinden, sondern im Mangfallpark Süd auf dem Festivalgelände. Angemeldet sind 200 Personen. Außerdem soll es einen Demonstrationszug geben, der nach Angaben der Behörden über die Rathausstraße, Reichenbachstraße, Kufsteiner Straße, Brianconstraße zurück zur Rathausstraße. Die Veranstaltung dauert von 14 bis 16 Uhr.

jb

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