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Rosenheimer Polizei verteidigt Vorgehen

War der Großeinsatz gegen das "Demo-Training" überzogen?

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Rosenheim - Der Polizei-Großeinsatz am Sonntagnachmittag im Stadtteil Fürstätt sorgte für Irritationen bei einigen unserer Leser.

Wie von uns berichtet, wurde eine Art "Demo-Training" von Aktivisten aus der linken Szene in Fürstätt unterbunden. Die zahlreichen Polizei-Einsatzfahrzeuge sorgten am Sonntag für Verwunderung. 

Einige Leser kommentierten den Großeinsatz auf unserem Portal und Facebook kritisch:

  • "Wegen etwa 30 Personen einen solchen Aufmarsch der Exekutiven durchzuführen ist doch schlichtweg 'a saubana Schmarrn!'. Wenn sich junge Leute treffen um darüber aufgeklärt zu werden wie man legal protestieren kann, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen, ist das noch lange keine Ausbildungsstätte für Terroristen!"
  • "Absurde Begründung der Polizei! (...) Letztlich ist das alles 'heiße Luft', denn wenn da wirklich etwas strafrechtlich relevantes da gewesen wäre, hätte die Polizei das lautstark per Pressemitteilung getönt."
  • "Gestern konnten wir das sinnlose Verschleudern von Steuergeldern miterleben."

War der Polizeieinsatz überzogen? 

Auf Anfrage von rosenheim24.de rechtfertige Polizeisprecher Andreas Guske den Großeinsatz. "Wenn Menschen trainieren, wie man gegen Polizisten vorgehen kann bei einer der nächsten Demonstrationen, sich unseren Anordnungen widersetzen und uns gegebenenfalls sogar Schaden zufügen kann, ist es für uns von elementarer Bedeutung herauszufinden, wer daran beteiligt ist." 

So etwas könne die Polizei nicht wissentlich dulden, denn sie sei dafür verantwortlich, dass Versammlungen friedlich ablaufen. Darum müsse man auch im Vorfeld aktiv werden, wenn man von solchen Übungen erfährt. Das Training sei weit über die Grenze des Erlaubten hinaus gegangen, erklärte Guske. 

Laut dem Polizeisprecher sei beispielsweise trainiert worden, wie man Polizeiketten und -absperrungen durch Ausschwärmtaktiken umgehen könne. "Wir Polizisten stehen aber nicht umsonst dort. Oftmals geht es auch darum, zwei gegnerische Lage voneinander zu trennen. Wir müssen dafür sorgen, dass sich niemand die Köpfe einschlägt", so Guske. 

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