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Kundgebung „Mein Herzenswunsch zum Muttertag“ am Sonntag in Rosenheim

Demo zum Muttertag: „Wir wollen keine Blumen, sondern dass unsere Kinder zum Sport dürfen“

Sabine Kohwagner.
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Sabine Kohwagner.

Mit der Aktion „Mein Herzenswunsch zum Muttertag“ ruft die „Lobby für Kinder“ bayernweit dazu auf, die Schulen unabhängig von örtlichen Inzidenzwerten wieder zu öffnen. Auch auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz ist am Sonntag (9.Mai) eine solche Kundgebung geplant.

Rosenheim – Am kommenden Sonntag nimmt der Rosenheimer Verein „Initiative Familien“ an der Aktion „Mein Herzenswunsch zum Muttertag“ teil. Ein Gespräch über die geplante Aktion in Rosenheim.

Frau Kohwagner, worum geht es in ihrer Aktion? Und was genau wird gefordert?

Sabine Kohwagner: Es handelt sich um eine „Kunstaktion“. Wir stellen Stühle auf mit Schulränzen und weiteren Schulmaterialien, um leere Klassenzimmer zu symbolisieren. Dies soll auf die Situation der Kinder aufmerksam machen, die in Rosenheim wie an vielen anderen Orten Bayerns seit mittlerweile fünf Monaten zuhause lernen, auf Kontakte zu Freunden, Hobbys und Sport gänzlich verzichten müssen und massiv unter den Folgen des Lockdowns leiden. Wir fordern deshalb Schulöffnungen mit Hygienekonzept und einer kindgerechten Teststrategie unabhängig von der örtlichen Inzidenz.

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Was ist für Rosenheim geplant und was erhoffen Sie sich von der Aktion?

Kohwagner: Wir werden am Samstag Vormittag von 11 Uhr bis 13 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz sein und mit Stühlen, Ranzen, Plakaten und kurzen Statements auf die Situation unserer Kinder aufmerksam machen.

Wie ist es ihnen als Mutter in den vergangenen Monaten ergangen? Mit welchen Schwierigkeiten haben Sie zu kämpfen?

Kohwagner: Ich habe zwei Grundschulkinder. Dank Homeoffice konnten wir es einigermaßen schaffen, Homeschooling und Arbeit zu verbinden - mit massivem Stress auf allen Seiten. Vor allem aber erlebe ich, wie die Lernmotivation zunehmend schwindet.

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Warum ist der Muttertag ein geeigneter Tag um auf die Forderungen aufmerksam zu machen?

Kohwagner: Wir wollten auf jeden Fall vor den Pfingstferien noch eine Aktion machen. Der Muttertag ist natürlich symbolisch aufgeladen und bot sich schon von daher an. Nach der Meldung aus dem Familienministerium, dass die Blumenläden am Muttertag öffnen sollen, sind wir doppelt froh, an diesem Wochenende etwas geplant zu haben. Wir wollen keine Blume, sondern dass unsere Kinder regelmäßig und ohne Blick auf die täglichen Zahlen in die Schule, in die Kita und zum Sport dürfen.

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