Eichenprozessionsspinner in Rosenheim

Gefährliche Raupen werden von Bäumen gesaugt

Rosenheim - Bevor die Raupen zu Schmetterlingen werden, können sie gefährlich für Menschen sein. Daher hat sich die Stadt nun einen Plan gegen die Tierchen überlegt.

Raupen dieser Schmetterlingsart sind nun auch auf Naherholungsflächen am Happingerausee und am Happinger See gefunden worden, wie ovb-online.de berichtet. Befallen waren laut Ralf Seeburger, dem Leiter des Grünflächenamtes, auch einzelne Bäume sowie Baumgruppen auf freier Flur und entlang von Feldwegen.

Jüngst ist deshalb auch ein Feldweg südlich des Möbelhauses Weko wegen der Raupen gesperrt worden, welche nun von einer Spezialfirma mit besonderen Staubsaugern bekämpft werden sollen.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können gefährlich für Menschen werden. Ab dem dritten von sechs Larvenstadien besitzen die Tiere Härchen mit mehreren Spitzen, die in die Haut eindringen und sogar in die Augen und die Atemwege ge­langen können, berichtet die Apotheken-Umschau.

Diese Härchen brechen leicht ab und setzen dann einen Eiweißstoff frei, der zu allergieähnlichen Symptomen führt. Die Haut beginnt zu jucken, rötet sich und kann sogar Bläschen entwickeln.

Auch Bindehautentzündung samt ­ro­ter Augen und geschwollenen Li­­dern ist möglich. Gerät das Gift in die Atemwege, können sich Nase, Rachen und Bronchien entzünden, in schweren Fällen kommt es zu Atemnot.

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Rubriklistenbild: © picture alliance/Patrick Pleul

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