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Erfolgreiches Jubiläumsjahr der Musikschule

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Die "Performanceclass" und die "Kids in Motion" der Musikschule unter Leitung von Lynda Kemeny.

Rosenheim – Vor einem Jahr genau wurde in der Pfarrkirche St. Nikolaus das Jubiläumsjahr der Musikschule Rosenheim ausgerufen.

An gleicher Stelle blickte Schulleiter Gottfried Hartl jetzt beim Weihnachtskonzert in seiner Ansprache auf den erfolgreichen Verlauf zahlreicher gelungener Veranstaltungen mit großer Dankbarkeit zurück. Herzlicher Dank ging dabei an die Verantwortlichen des Trägervereins mit dem Vorsitzenden Peter Rutz, an die Stadt Rosenheim, die Zweigstellengemeinden, den Hauptsponsor Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling sowie alle Förderer der Musikschule.

Und wie im letzten Jahr füllte sich der Kirchenraum bis auf den letzten Platz, um dem von Heidi Ilgenfritz zusammengestellten vorweihnachtlichen Programm aus "Engelsstimmen und Saitenmusik" zum Ausklang des 50-jährigen Bestehens zu lauschen. Engelsgleich war dann auch der Auftritt des Kinderchors unter der Leitung von Iris Kießer-Koriako. Aus 25 begeisterten Kehlen klangen vertraute Weisen wie "Blinke, blinke kleiner Stern" und ein waschechter Gloggnjodler aus der Steiermark.

Mit einer Sängerknabenstimme, rein wie ein Glöckchen, intonierte Conrad Gärtner zu sanfter Akkordeonmusik "Im Wald is so staad" aus der "Heiligen Nacht" von Ludwig Thoma. Herrlich romantisch und voller Hingabe führte Maria Heinzl federleicht ihre Sopranstimme in Adolph Adams Cantique de Noël "Fallt auf die Knie und hört die Engel singen" in himmlische Höhen.

Erfrischend konzertant versprühten die "Archi musicali" mit einem Satz aus dem G-Dur Violinkonzert von Antonio Vivaldi - die Solovioline meisterte souverän Carina Rein - vorweihnachtliche Atmosphäre ebenso wie ein Querflötenquintett unter der Leitung von Renate Watzlowik mit einem für diese Besetzung original barockem Allegrosatz von Joseph Bodin de Boismortier.

Willkommene klangliche Abwechslung boten zwei Hackbrettduos unter der Leitung von Heidi Ilgenfritz, ein dreistimmiges Bauernmenuett der Klarinettenklasse Peter Resch sowie vierstimmige Renaissancesätze aus dem "Terpsichore" von Michael Prätorius der Gitarrenklasse Barbara Sprüderer.

Das am größten angelegte Werk legte Yoshiko Wakuta-Kneer mit ihrem Kammerorchester auf: In den sechs kleinen Stücken des ungarischen Komponisten Rezsö Sugar arbeitete sie mit ihren Schülern die höchst unterschiedlichen klanglichen Charakteristiken überzeugend plastisch heraus. Besonders die Pizzicatopassagen hinterließen im Publikum ein vergnügliches Schmunzeln.

Blieb nur noch "fröhliche Weihnachten" zu wünschen - und das übernahm stimmkräftig und ausdrucksstark die zu einem Chor zusammengefasste "Performanceclass" unter der Leitung von Lynda Kemeny. Spätestens bei "Felice navidad" sprang der Funke von den Akteuren auf die Zuhörer über, die gemeinsam mit den "Kids in Motion" den Refrain allesamt taktsicher mitklatschten. Anhaltender Applaus belohnte die Leistungen der Nachwuchskünstler.

Oberbayerisches Volksblatt

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