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Die evangelische Kirche und die Politik

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v.l.: Landesvorsitzende, Parl. Staatssekretär Christian Schmidt MdB, Präsidentin der Landessynode, Dr. Dorothea Deneke-Stoll, Landesbischof, Prof. Heinrich Bedford-Strohm

Rosenheim - Am 22. November empfing der EAK der CSU die Mitglieder der Landessynode der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Sie starteten einen Versuch zur Kooperation.

Einen neuen Anlauf zum Dialog haben der Evangelische Arbeitskreis der CSU (EAK) und die evangelische Landeskirche in Bayern genommen. Anlässlich der Tagung der Landessynode in Rosenheim konnte der Landesvorsitzende, Parl. Staatssekretär Christian Schmidt MdB, eine Reihe von Mandatsträgern der CSU und zahlreiche Mitglieder des Kirchenparlaments zu einem Empfang begrüßen.

Im Engagement für die Kirche seien „politische Gegensätze sekundär“, versicherte Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein, der auch Vizepräsident der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland ist.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die Günther Beckstein ein Geschenk zum bevorstehenden 68. Geburtstag überreichte, hatte den EAK ermutigt, die "Stimme des politischen Protestantismus" im heutigen Wertepluralismus hörbar zu machen.

Die Präsidentin der Landessynode, Dr. Dorothea Deneke-Stoll, betonte die Verantwortung der Kirchen für die Schwächeren in der Gesellschaft. Ein Anliegen, das sie mit dem EAK teilt, sei ihr „ein Europa, in dem Frieden und Sicherheit herrschen“.

Angesichts der Fragen, die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise aufgeworfen seien, bot Schmidt dem neuen Landesbischof, Prof. Heinrich Bedford-Strohm, die Unterstützung des EAK an. Bedford-Strohm würdigte das Engagement evangelischer Christen in der Politik: Es sei gut, sich aus ethischen Grundüberzeugungen in die Politik einzubringen, wenn auch nicht immer einfach, diese Überzeugungen mit politischen Sachzwängen in Einklang zu bringen. Viel Applaus erntete er für die Feststellung: Wenn Politiker aufgrund neuer Erfahrungen Standpunkte veränderten, sei dies kein Zeichen von Schwäche. Bedford-Strohms Angebot zum Dialog nahm der EAK-Landesvorsitzende dankbar an.

Pressemeldung des Evangelischen Arbeitskreises der CSU

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