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„Wer nicht hüpft, der ist für Kohle“

„Fridays for Future“ demonstrieren wieder in Rosenheim und fordern Ausruf des Klimanotstands

Bei der Übergabe: Die Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ haben ihre Forderungen auf einem Plakat zusammengefasst und an Oberbürgermeister Andreas März übergeben.
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Bei der Übergabe: Die Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ haben ihre Forderungen auf einem Plakat zusammengefasst und an Oberbürgermeister Andreas März übergeben.

Lange war es pandemiebedingt still um die Rosenheimer Klimaaktivisten von „Fridays for Future“, jetzt demonstrieren sie wieder. An der Kundgebung am Ichikawa-Platz hat neben Vertretern des Bund Naturschutzes auch Oberbürgermeister Andreas März teilgenommen.

Rosenheim – Schon von Weitem hört man die Rufe der Jugendlichen. Sie hüpfen, drehen sich im Kreis und gehen in die Knie. Dazu singen sie: „Hoch mit dem Klimaschutz, runter mit der Kohle“ oder „Wer nicht hüpft, der ist für Kohle“.

Rund 40 Jugendliche haben sich am Freitagnachmittag am Ichikawa-Platz versammelt und gefordert, dass Rosenheim den Klimanotstand ausruft. Durch das Programm führt Marleene Reissinger.

Aufmerksamkeit auf Klimaschutz lenken

„Wir hoffen, dass wir die Aufmerksamkeit der Leute wieder auf das Thema Klima- und Umweltschutz lenken können“, sagte sie vor der Kundgebung. Ziel der Veranstaltung sei aber auch, auf Probleme in Rosenheim hinzuweisen.

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Und davon gibt es – glaubt man den Jugendlichen – eine ganze Menge. Das machten sie auch mit den Botschaften auf ihren Schildern deutlich. „Was hast du heute schon fürs Klima gemacht?“ stand da oder „Gesundheit braucht Klimaschutz“.

Autofreie Innenstädte und Veggie-Tage

Während der knapp einstündigen Veranstaltung stellten die Jugendlichen eine Reihe von Forderungen angefangen bei Solarstrom auf allen städtischen Liegenschaften, über autofreie Innenstädte bis hin zu Veggie-Tagen in allen städtischen Schulen und Einrichtungen. Auch über Angebote wie Carsharing, Mitfahrvermittlungen und ein Fahrradleihsystem sollte in Rosenheim nachgedacht werden.

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Wünschenswert seien zudem „angemessene Parkgebühren“ und eine „Stärkung des ÖPNV“. Auch eine Begrünung des Max-Josefs-Platzes sowie eine verpackungsfreie Zone in allen Supermärkten in der Stadt schlugen die Jugendlichen vor.

Forderung nach Wahlrecht ab 16

Ein besonderes Anliegen war den Jugendlichen zudem, dass sich die Stadt für ein Wahlrecht ab 16 Jahren starkmachen soll. Ihre gesamten Forderungen hatten die „Fridays“ auf einem Plakat zusammengeschrieben, das sie am Ende der Veranstaltung an Oberbürgermeister Andreas März übergaben.

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