Gabriele Bauer besichtigt die Elnic Gmbh

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Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (Bildmitte) im Gespräch mit Geschäftsführer Hors Rainer Müller

Rosenheim - Die Oberbürgermeisterin Bauer war auf einer Betriebsbesichtigung bei Elnic. Dort betonte sie wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft ist.

Die Rosenheimer Elnic GmbH ist eine kleine, aber feine Technologieschmiede im Gewerbegebiet Ost. Das Unternehmen schafft es, eine große Bandbreite an Produkten für Verteidigungs-, Rettungs- und Sonderkräfte sowie für die Maschinenbauindustrie bis hin zu textilen Architekturen abzudecken.

Bei einem Betriebsbesuch bekamen Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und eine Delegation der Verwaltungsspitze einen Einblick in die technisch anspruchsvolle Produktion.

Die beiden Geschäftsführer von Elnic, Andreas Brandt und Horst Rainer Müller, zeigten sich besonders stolz darauf, dass die Belüftungstechnologie für die Nürnberg Messe und das Münchener Technologiezentrum und für ein Gebäude der türkischen Großbank Yapi Kredi in Ankara im Unternehmen gefertigt wurde. Daneben werden in diesem Produktbereich fahrbare Membrandächer entwickelt.

„Elnic verkauft seine Produkte weltweit. Ein Drittel der Produktion geht ins Ausland. Auf dem dynamisch wachsenden Gebiet der textilen Architektur sind wir mit unseren Ideen führend“, so Geschäftsführer Brandt.

Das ursprünglich als Elektro Schmitz seit 1909 in Rosenheim beheimatete Unternehmen zählt mittlerweile 36 Mitarbeiter, davon zurzeit 5 Auszubildende. Ein weiterer kommt noch hinzu. „Die wirtschaftliche Lag des Unternehmens ist kerngesund. Die globale Wirtschaftskrise hat uns nicht aus der Bahn geworfen“, betonte Brandt.

Die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule Rosenheim in verschiedenen Gebieten zeigt sich auch darin, dass häufig Studenten in höheren Semestern Ihre 6-monatigen Praktika erfolgreich bei der elnic absolvieren.

Das Unternehmen präsentierte Oberbürgermeisterin Bauer auch ein Projekt im Auftrag der Rosenheimer Stadtwerke – ein Leckageüberwachungsgerät, das zur frühzeitigen Erkennung von Fernwärmeverlusten zum Einsatz kommen soll. „Mit dem Projekt betreten beide Seiten Neuland. Das ist ein echtes High Tech - Produkt, das wir uns auch patentieren lassen sollten“, so die Oberbürgermeisterin.

Pressemitteilung Wirtschaftsförderungsagentur Rosenheim

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