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Gesundheitsregion Plus mit neuer Leiterin in Rosenheim

Frischer Wind im Gesundheitsamt: Carolin Heilmann hat ambitionierte Ziele

Die neue Leiterin der Gesundheitsregionplus Carolin Heilmann. Links neben ihr stehen Landrat
Otto Lederer und Abteilungsleiterin Nina Mascher, rechts der Leiter des Rosenheimer
Gesundheitsamtes Dr. Wolfgang Hierl.
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Die neue Leiterin der Gesundheitsregionplus Carolin Heilmann. Links neben ihr stehen Landrat Otto Lederer und Abteilungsleiterin Nina Mascher, rechts der Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes Dr. Wolfgang Hierl.

Carolin Heilmann ist neue Leiterin der Gesundheitsregion plus. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Gitte Händel an, die den Posten im Dezember 2020 aufgegeben hat. Darüber freut sich auch Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes, dem die Gesundheitsregion plus unterstellt ist.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Rosenheim - „Die Wiederbesetzung der Stelle ist ein großer Mehrwert. Wir haben nun wieder eine Person die sich im stetigen und engen Austausch mit den ambulanten und stationären Gesundheitsversorgern des Landkreises befindet. Unter Berücksichtigung regionaler Bedürfnisse können so gezielt Projekte ins Leben gerufen werden, die zur weiteren Optimierung der Gesundheitsversorgung und der Krankheitsprävention beitragen“, so Dr. Wolfgang Hierl.

Carolin Heilmann ist Diplom Sportwissenschaftlerin, hat in München und Tübingen studiert und hier auch im Bereich der Leistungsdiagnostik gearbeitet. Dabei hat sie viel über Prävention und Gesundheitsversorgung gelernt. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin leitete sie ein Projekt der Techniker Krankenkasse, bei dem es um integrierte Versorgung ging. Dazu kamen freiberufliche Aufträge im betrieblichen Gesundheitsmanagement zum Beispiel für BMW.

Die vergangenen knapp fünf Jahren hat sie im „Wort Bild-Verlag“ das betriebliche Gesundheitsmanagement aufgebaut und geleitet. Parallel dazu stand sie den Redaktionen als Expertin für Artikel zur Verfügung, zum Beispiel für die Apotheken Umschau. Ein Job, der ihr Spaß gemacht hat, dessen Entwicklungspotenzial aber erschöpft war.

„Ich habe nach einer neuen Herausforderung gesucht, die sich auch mit dem Bereich Gesundheit und Gesundheitsförderung beschäftigt, mit der ich aber mehr bewegen kann. Nicht nur im Setting eines mittelständischen Unternehmens und für einen kleinen Personenkreis, sondern für eine breitere Masse der Bevölkerung, eine ganze Region und unter Berücksichtigung der regionalen Bedürfnisse und Besonderheiten. Die Stelle als Leiterin der Gesundheitsregion plus des Landkreises Rosenheim ist perfekt. Sie vereint alles“, sagt Heilmann.

Sie hat sich viel vorgenommen für die kommenden Jahre und Monate. Das Thema Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum möchte sie weiter vorantreiben. Wie können wir es schaffen, Ärzte dafür zu begeistern, eine Praxis auf dem Land zu eröffnen oder zu übernehmen?

Auch die Pflegeausbildung steht auf ihrer Agenda. „Die Einrichtungen in der Region brauchen gut ausgebildete Pflegekräfte. Die neu geregelte generalistische Ausbildung in der Pflege stellt Einrichtungen und Schulen vor eine große Herausforderung. Wir sollten einen Weg finden, sie in der Region auszubilden und dann auch zu halten. Der Bedarf wird immer größer“, so Heilmann.

Außerdem möchte sie ein Netzwerk im Bereich Prävention aufbauen. „Natürlich gibt es haufenweise Angebote, wichtig ist es, sie mit den Menschen zu vernetzen, die sie brauchen und gerne annehmen wollen.“ Zunächst wird sie jedoch die Steuerungsgruppe einberufen. Dieses Gremium besteht aus bedeutenden Vertretern der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung im Landkreis, der Technischen Hochschule Rosenheim, der Gemeinden sowie dem Gesundheitsamt.

Hier werden Bedarfe ermittelt, Ideen und Vorschläge eingebracht und Weichen für künftige Projekte gestellt. Heilmann sieht die Gesundheitsregion als Koordinatorin und Organisatorin. „Wir können anstoßen, aufbauen und unterstützen. Wir können die einzelnen Projekte und Netzwerke, wenn sie stehen, aber nicht dauerhaft leiten. Wenn es läuft, übergeben wir sie in die richtigen Hände“, sagt Heilmann.

Die Gesundheitsregionen plus sind ein Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Oberstes Ziel ist es, den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu verbessern und die gesundheitsbezogene Lebensqualität zu erhöhen. Aufgabe ist die Optimierung von Gesundheitsversorgung, Gesundheitsvorsorge und Pflege vor Ort unter Kenntnis der regionalen Besonderheiten. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen die gleichen Chancen haben, gesund zu leben.

Pressemitteilung des Landratsamts Rosenheim

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