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Bauamt: "Feindliches Grün" unmöglich

Grün oder nicht grün? Streit um die Vorfahrt
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Grün oder nicht grün? Streit um die Vorfahrt

Rosenheim - Nach einem Unfall auf der Panorama-Kreuzung am Montagabend haben beide Autofahrer behauptet, sie hätten "Grün" gesehen. Warum einer der Beiden mit Sicherheit Unrecht hat:

Nach einem Unfall auf der Panorama-Kreuzung in Rosenheim am Montagabend streiten nun die Beteiligten darum, wer von beiden denn nun wirklich "Grün" gesehen hat. rosenheim24.de berichtete.

Nach einer Auskunft des Staatlichen Bauamtes sei der Sachverhalt, dass es auf beiden Fahrbahnen zum sogenannten "Feindlichen Grün" gekommen war, technisch unmöglich. Die Software zur Ampelsteuerung befinde sich zwar momentan in einer Phase, in der die Grünphasen der betroffenen Ampel und der umliegenden Lichtzeichengeber für längere Grünphasen optimiert werden. Es bestehe aber auf jeden Fall eine Sicherung, die bei einem Eintreten des Falles die Anlage innerhalb von Millisekunden und somit nicht wahrnehmbar abschalte.

Laut Rechtsanwalt Peter Dürr, Verkehrsrechtsexperte der Kanzlei Herzog in Rosenheim, gelte im Fall eines Ausfalls dann die Regel "Rechts vor Links". Die Geschädigten müssten dem Betreiber aber ohnehin erst einmal nachweisen können, dass die Ampel einer Fehlfunktion unterlag. "Eine Beweispflicht geht in einem Verfahren immer vom Kläger aus."

In den meisten Fällen einigten sich die beteiligten Versicherungen in solchen Fällen auf eine 50-50 Regelung und somit auf eine Aufteilung des entstandenen Schadens.

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