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Proseccostadl-Betreiber voller Vorfreude aufs Herbstfest Rosenheim

Klare Zielsetzung: „Sorgen beiseiteschieben und das bayerische Leben genießen“

Das Team vom Proseccostadl auf der Rosenheimer Wiesn: (v.l.n.r.) Michael Fraenkel, Franz Stettner, Sylvia Schmidt und Max Fraenkel
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Das Team vom Proseccostadl auf der Rosenheimer Wiesn: (v.l.n.r.) Michael Fraenkel, Franz Stettner, Sylvia Schmidt und Max Fraenkel

Der Startschuss in die fünfte Jahreszeit rückt näher. Ein Blick in den Proseccostadl lässt die Vorfreude auf das Herbstfest steigen. Neben ausgelassener Stimmung in Krisenzeiten liegt den Betreibern auch die Sicherheit ihrer Gäste am Herzen.

Rosenheim - Schankanlagen an jeder Ecke, neue Soundanlage, zwei Bässe, bewegte Lichteffekte, individuell dimmbar je nach Anzahl der Besucher im Stadl, schließlich sei man ja keine Disco: Der Proseccostadl ist gerüstet für das Rosenheimer Herbstfest. Einiges ist neu, einiges altbewährt, erzählt Michael Fraenkel, als er uns kurz vor dem Auftakt durch die noch menschenleeren Räumlichkeiten führt.

Sicherheit hat im Proseccostadl oberste Priorität

Ein besonderes Augenmerk legen die Betreiber um Michael und Max Fraenkel, Sylvia Schmidt und - seit diesem Jahr neu im Boot - Franz Stettner auf die Sicherheit, vor allem die der weiblichen Gäste.

„Wir haben überall Kameras, die uns einen Überblick über das Geschehen im Stadl ermöglichen. So können wir im Ernstfall schnell eingreifen“, erklärt Michael. Denn Grabschen, Raufen, Belästigungen und Drogen - das seien keine Kavaliersdelikte und werden im Stadl sofort zur Anzeige gebracht.

„Ein ‚Nein‘ heißt ‚Nein‘. Die Mädels sollen bei uns ausgelassen feiern dürfen und einen tollen Abend verbringen - ohne aufdringliche Belästigungen“, fährt Michael fort. Das Personal ist geschult, die Security auf Habacht. Natürlich appelliere man auch an die Mädels selbst, auf ihre Getränke und Gläser aufzupassen, sie wenn nötig dem Personal zu geben, wenn man zum Rauchen oder aufs Klo geht.

„Das Herbstfest ist für uns so etwas wie eine leichte Droge“

Ausgelassen und harmonisch feiern, den Alltagsstress um einen herum vergessen - das ist die Intention des Stadls, bestätigt auch Sylvia: „Wir haben nach den zwei Jahren Pause eine große Sehnsucht und mir kommt es so vor, als würde so kurz vorm Auftakt eine ganz besondere Stimmung in Rosenheim herrschen. Pandemie, Krieg, Energiekrise - das treibt uns alle um. Auf dem Herbstfest sollen die Menschen diese Sorgen beiseite schieben und ein paar Stunden lang das bayerische Leben genießen.“

Nach der coronabedingten Zwangspause wieder auf der Loretowiese sein zu dürfen - dieses Jahr das 33. Mal - fühle sich laut Michael „sehr befreiend“ an. „Wir haben es vermisst. Das Herbstfest ist für uns so etwas wie eine leichte Droge.“

Er freut sich am allermeisten auf den ersten Abend. „Wenn ich da an der Bar stehe und das Geschehen verfolge, wie die Leute in fröhlicher und familiärer Atmosphäre feiern und es sich gut gehen lassen, dann bin auch ich angekommen und erst danach stellt sich die Routine ein.“

Wie eh und je: Der Proseccostadl auf dem Herbstfest Rosenheim. Die Betreiber stehen in den Startlöchern.

Bis es so weit ist stehen noch letzte Arbeiten und der Feinschliff an. Personaltechnisch sei man gut aufgestellt. Michael bekräftigt, es sei ihnen sehr wichtig gewesen, in den Krisenzeiten ihre Mitarbeiter zu unterstützen und vor allem zu halten - auch, wenn es nicht immer leicht gewesen sei.

„Barleiter, Betriebsleiter und der Franz als Winzer und Schnapsbrenner heuer auf seiner jungfräulichen Wiesn: Es sind die Jungen, die den Laden am Laufen halten“, erklärt der 69-Jährige, während er mit uns zusammen einen Blick in den ruhigeren Backstagebereich und hinter den Stadl in die Kühlcontainer wirft.

Hier kühlen bereits Unmengen an Kartonagen und Fässern mit Wein und Schampus auf bis drei Grad runter. 10.000 Gläser stehen schon bereit. Eine Spezial-Spülmaschine sorgt für sauberes Geschirr in unter zwei Minuten.

Im Proseccostadl werde großer Wert auf gute Qualität gelegt. „Von billigem Wein bekommt man schließlich Kopfweh“, unterstreicht Michael lachend. Seine persönliche Empfehlung zum Abschluss: Ein Glas klassischer Prosecco und eine erfrischende saure Weißweinschorle, gemischt mit zwei Drittel Wein und einem Drittel Wasser.

mb

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