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Wie läuft das Rosenheimer Herbstfest aus Sicht der Veranstalter?

Hertreiter zieht erste Bilanz: „Ungewissheit war deutlich spürbar“

Herbstfest Rosenheim Zwischenbilanz WV Klaus Hertreiter
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Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband zieht eine erste Zwischenbilanz zum Rosenheimer Herbstfest 2022.

Kommen mehr Leute oder eher weniger? Wie ist die Lage in den Bierzelten? Ist Pandemie-Angst spürbar? Fragen, die bis zum Anstich im Dunklen lagen, und die WV-Geschäftsführer Klaus Hertreiter nun nach einer guten Woche Herbstfest beantworten kann.

Rosenheim - „Die Ungewissheit war sowohl in der Planungsphase als auch an den ersten Tagen nach zwei Jahren Pandemiepause deutlich spürbar“, resümiert Hertreiter im Gespräch mit rosenheim24.de.

„Die Menschen sind achtsamer geworden“

„Doch nach der ersten Woche sind wir guten Mutes, dass auch der Endspurt gut wird. Die Leute nehmen ihr Herbstfest wieder wahr und wir merken: Die Menschen kommen, um einmal ein paar Stunden Sorgen und Kummer in den aktuellen Krisenzeiten zu vergessen. Das funktioniert auf der Loretowiese ganz gut. Allgemein sind wir schon sehr zufrieden“, bilanziert Hertreiter auf die Frage zum bisherigen Verlauf des Herbstfestes.

Dass Feste und Feiern coronabedingt zwei Jahre lang gar nicht stattfinden konnten, diese Tatsache sei in den Köpfen der Besucher wohl schon auch noch verankert, mutmaßt Hertreiter: „Die Menschen sind achtsamer geworden und passen auf sich auf. Dennoch lassen es sich viele nicht nehmen, die Wiesn und die Normalität wieder zu genießen.“

Besucherstarke Werktage auf dem Herbstfest

Doch dass viele in den derzeitigen Krisenzeiten den Gürtel enger schnallen, mache sich auch auf dem Herbstfest bemerkbar: „Das Konsumverhalten der Besucher ist zurückgegangen, alles ist teurer geworden. Auch deshalb ist es uns als Veranstalter weiterhin ein großes Anliegen, dass wir mit moderaten Fahrpreisen eine familienfreundliche Atmosphäre erreichen. Da ist Rosenheim Vorreiter bei den Fahrgeschäftspreisen.“

Die Schausteller können nicht klagen, wie sie im Gespräch mit rosenheim24.de erzählen. Besonders das erste Wochenende sei Hertreiter zufolge besucherstark gewesen - ebenso wie die Werktage, die vor allem von den Familien mit Kindern gerne genutzt werden.

Vor allem bei schönem Wetter flanieren viele Besucher auch werktags über die Loretowiese.

Petrus‘ Segen weiter erwünscht

Energetisch sei die Wiesn gut aufgestellt, Glückshafen sowie Inntalhalle werden seit Jahren mit Wasserstrom betrieben. Die Beleuchtung bestehe aus LED und auch die Schausteller seien in ihrer Statistik gut aufgestellt. Lediglich die Spritpreise bereiten vielen Kopfzerbrechen.

In Hinblick auf die noch verbleibenden Herbstfesttage hoffen die Verantwortlichen weiterhin auf Petrus‘ Segen und konstantes Wetter: „Ein Volksfest ist natürlich immer wetterabhängig - vor allem auch für die Fahrgeschäfte, die am ersten Familientag ob des nassen Regenwetters Einbußen verbuchten. Und obendrauf wünschen wir uns natürlich eine friedliche Wiesn.“

mb

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