Wiesnblaulicht - Tag 2

Rosenheim - Das spätsommerliche Traumwetter lockte am ersten Wiesn-Sonntag wieder Tausende aufs Herbstfestareal. Insgesamt ein friedlicher, aber dennoch recht abwechslungsreicher Wiesntag für die Polizeikräfte.

Vor allem in den Abendstunden sorgten dann doch wieder ein paar „gspassige“ und all zu durstige Gesellen für Stimmung bei den Ordnungshütern. Hier die „Wiesnschmankerl“ des Sonntags aus polizeilicher Sicht:


„Aus is“ – für 13 (!) Herbstfestchaoten endete das diesjährige Herbstfestvergnügen bereits am ersten Wiesnwochenende. Konsequent, wie angekündigt, werden alle, die sich daneben benehmen und Straftaten begehen die „rote Karte“ fürs Herbstfest erhalten. Also bitte, runter vom Gas!!

„Ja wo sama denn“ – am Spätnachmittag schnappten sich die Wiesnwachbeamten einen 50-jährigen Raublinger der auf dem Festgelände mit einer geladenen Schreckschusswaffe im Gürtelholster herumlief. Logische Konsequenz - Festnahme, Sicherstellung der Waffe, Wohnungsdurchsuchung, Anzeige wegen waffenrechtlicher Verstöße und natürlich Wiesnverbot.


„Süßes Früchtchen“ - weil er offenbar Heißhunger auf Süßes, aber wenig Moos in der Hos(e) hatte, klaute ein 14-jähriger von einem Stand ein Päcken Kokoswürfel. Leider hatte er nicht mit den wachsamen Augen der Wiesnstreife gerechnet. Fazit – statt mit Kokoswürfel trat er mit Diebstahlsanzeige und Wiesnverbot den Heimweg an.

„Völlig daneben“ - waren offenbar ein paar Wiesnfreunde, die bereits mit dem Abbau der Zeltanbauten an der Inntalhalle begonnen haben. Von der 2 x 5 Meter großen Zeltabdeckung und den „Akteuren“ fehlt noch jede Spur. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, das Herbstfest dauert noch bis 13. September. Also bitte, alles so stehen lassen!

„Dumm gelaufen“ – weil sie offenbar zu faul (oder auch nicht mehr recht in der Lage) waren vom Festgelände zum Busbahnhof zu gehen, schnappten sich zwei 21 und 23 Jahre alte Burschen nach Wiesnschluss ein unversperrtes Fahrrad an der Kaiserstraße und versuchten damit in die Innenstadt zu gelangen. Es blieb beim Versuch – eine Polizeistreife beendete nach wenigen Metern die illegale und mehr als wackelige Fahrradtour der beiden. Lohn der Aktion – Anzeige wegen Fahrraddiebstahl und Trunkenheitsfahrt (beide hatten zusammen knapp vier Promille!).

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