Ilse Aigner besucht Agentur für Arbeit

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Harald Neubauer, Leiter der Agentur für Arbeit Rosenheim mit Bundesministerin Ilse Aigner

Rosenheim - Bundesministerin Ilse Aigner besuchte am Montag die Agentur für Arbeit. Sie setzte sich speziell mit der Lage des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes in der Region auseinander.

Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, ließ es sich nicht nehmen und kam – trotz ihres straffen Terminkalenders - zum Arbeitsmarktgespräch nach Rosenheim, zu dem Harald Neubauer, Leiter der Agentur für Arbeit, nicht nur die Ministerin, sondern auch die Bundestags- und Landtagsabgeordneten der Region eingeladen hatte.

Auf der Tagesordnung standen der Arbeits- und Ausbildungsmarkt, sowie die Neuordnung des Sozialgesetzbuches II (SGB II) im Hinblick auf die Betreuung der Langzeitarbeitslosen.

Aigner bei ihrem kurzen Statement an die Medien: "Ich komme immer wieder gerne zur Agentur für Arbeit nach Rosenheim. Obwohl sich mein Ministerium nicht unmittelbar mit dem Arbeitsmarkt beschäftig, interessiert mich dieses Thema weiterhin sehr stark, denn ich bin hier in der Region und damit auch mit den Bürgerinnen und Bürgern dieser Region verwurzelt. Ich freue mich, dass die globale Wirtschaftskrise in Stadt und Landkreis Rosenheim und den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen bis dato keine tieferen Spuren hinterlassen und auch nicht zu Entlassungen im größeren Stil geführt hat. Dies ist nicht nur der hiesigen Wirtschaft mit seinen umsichtigen Personalverantwortlichen zu verdanken, sondern auch der Agentur für Arbeit. Mit dem frühzeitigen Einsatz des Instrumentes Kurzarbeit konnten viele Arbeitsplätze erhalten werden. Wenn es doch zu Entlassungen kam, wie zum Beispiel bei der Insolvenz der Geretsrieder Firma DyStar reagiert die Agentur für Arbeit schnell und unbürokratisch, zum Wohle der freigesetzten Beschäftigten."

Aigner weiter: "Auch die Betreuung der Langzeitarbeitslosen läuft seit Einführung des SBG II vor fünf Jahren hier im Bezirk der Agentur für Arbeit Rosenheim sehr gut." Neubauer ergänzt: "In Stadt und Landkreis Rosenheim, sowie im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wurden durch eine ganz hervorragende Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in den kommunalen Verwaltungen rasch funktionstüchtige Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) gegründet. Beide Partner haben unterschiedliche Kompetenzen in die Umsetzung der Grundsicherung eingebracht. Die Kommunen sind zum Beispiel auf dem Gebiet der Kinderbetreuung, der Jugendhilfe oder der Schuldnerberatung sehr erfahren, die Agentur für Arbeit hat ihre Schwerpunkte auf dem Gebiet der lokalen, bundes- und sogar europaweiten Arbeitsvermittlung. Außerdem werden die finanziellen Leistungen (Arbeitslosengeld II) schnell und umfassend erbracht.

Neubauer und Aigner abschließend: "Wir begrüßen den Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes, denn die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende in Arbeitsgemeinschaften hat sich grundsätzlich bewährt. Die Zusammenarbeit gewährleistet die - auch vom Bundesverfassungsgericht begrüßte - Betreuung und Leistungserbringung aus einer Hand und sollte daher fortgeführt werden. Als Ausnahme wird es weiterhin die alleinigen Aufgabenwahrnehmung durch die eine oder andere Kommune, im Agenturbezirk ist dies der Landkreis Miesbach, geben."

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit Rosenheim

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