Jugendamt bietet modernen Kinderschutz

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Rat und Hilfe vor Ort – das bietet ab sofort die neue Informationsplattform „Eltern im Netz“.

Rosenheim - Mit neuen Informationsplattformen und regionalen Netzwerken steht das Rosenheimer Jugendamt ab sofort mit Rat und Tat zur Seite. Wie Eltern zukünftig geholfen wird:

„Eltern im Netz“ – neue Informationsplattform bietet Rat und Hilfe vor Ort

Rat und Hilfe vor Ort – das bietet ab sofort die neue Informationsplattform „Eltern im Netz“, entwickelt vom Bayerischen Landesjugendamt in Zusammenarbeit mit dem Rosenheimer Amt für Kinder, Jugendliche und Familien als landesweites Pilotprojekt.


Von Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt, Mutterschutz, Erziehung, Kinderbetreuung oder Einschulung, Pubertät oder finanzielle Probleme – Antworten, verständliche Informationen und kompetente Beratungsangebote gibt es bei „Eltern im Netz“ unter www.elternimnetz.de.

"Einfach die Rosenheimer Postleitzahl eingeben – und mit wenigen Klicks die passenden Hilfen ganz in der Nähe finden“, so Manfred Jahn, Regionalleiter und Leiter der Koordinierenden Kinderschutzstelle des Rosenheimer Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien.


Netzwerk frühe Kindheit“ – Moderner Kinderschutz durch regionales Netzwerk

Das „Netzwerk frühe Kindheit“ stellte Manfred Jahn im letzten Jugendhilfeausschuss vor. Das Förderprogramm der Bayerischen Staatregierung, inzwischen in Bayern flächendeckend installiert, hat das Ziel, die Beratungs- und Hilfsangebote der Gesundheitshilfe und der Jugendhilfe besser miteinander zu verzahnen. Es profitieren davon vorrangig Eltern von Kindern zwischen 0 und 3 Jahren.

Der Aufbau eines verbindlichen Netzwerks der unterschiedlichen Berufsgruppen wie z.B. Schwangerschaftsberatungsstellen, Hebammen, Kinder- und Jugendärzte, Frühförderstellen und Fachkräften der sozialräumlichen Jugendhilfe dient der frühzeitigen Unterstützung von belasteten Familien in Rosenheim.

Die koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi) von Stadt und Landkreis verstehen sich somit als „Kompass und Steuerung des gesamten Netzwerks“ und entwickeln „Bausteine für modernen Kinderschutz zwischen aktiver Prävention und angemessener Intervention“, so Manfred Jahn.

Dazu dienen in Rosenheim regelmäßige Runde Tische der Netzwerkpartner, Projekte wie „Eltern im Netz“ in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendamt oder „Willkommen“, ein Besuchsdienst für junge Eltern, gemeinsam mit dem Rosenheimer Kinderschutzbund.

Auf dem „KoKi-Programm 2012“ stehen weitere innovative Projekte wie die „Interdisziplinären Fallberatung“ mit Prof. Dr. Mechthild Papusek in Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle, die Ausbildung von Entwicklungspsychologischen Beratern und die Förderung von Familienhebammen nach dem unlängst verabschiedeten, neuen Bundeskinderschutzgesetz.

Besonders wichtig, so Manfred Jahn abschließend, ist die enge Kooperation der Jugendämter von Stadt und Landkreis durch die Schaffung einer gemeinsamen Fachstelle für das „Netzwerk frühe Kindheit“.

Pressemitteilung Jugendamt Rosenheim

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