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Entlastung für den Ludwigsplatz

Kaiserstraße soll eine Einbahnstraße werden

Das wird es bald nicht mehr geben: Die Autos werden nur noch in Richtung Loretowiese fahren dürfen.
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Das wird es bald nicht mehr geben: Die Autos werden nur noch in Richtung Loretowiese fahren dürfen. Das beschloss der Verkehrsausschuss am Donnerstag.

Rosenheim - Autofahrer in der Innenstadt müssen sich auf eine Veränderung einstellen: Die Kaiserstraße soll abschnittsweise eine Einbahnstrecke werden.

Dies beschloss der Verkehrsausschuss am Donnerstagabend. Demnach geht es bald nur noch in Richtung Loretowiese.

  • Es geht um den Bereich zwischen der Einmündung Ruedorfferstraße und der Kreuzung Ellmaierstraße
  • Die Einbahnstraßen-Regelung soll für ein Jahr getestet werden
  • Mit der Neuregelung soll der Ludwigsplatz entlastet werden
  • Man erhofft sich 6000 Fahrzeuge am Tag weniger am Ludwigsplatz 
  • Dafür werden auf der Prinzregentenstraße rund 2000 Fahrzeuge mehr am Tag erwartet, sowie jeweils 1000 in der Frühlingsstraße und Bismarckstraße.

Umfahrungsstrecken bereiten Sorgen

Bei der Diskussion wiesen einige Stadträte darauf hin, dass dadurch die Umfahrungsstrecken stärker belastet werden. So forderte CSU-Fraktionschef auch Lösungen für diese "neuralgischen Punkte". Borrmann war es auch, der eine einjährige Probezeit für die Einbahnstraßen-Regelung vorschlug. 

Den sozialdemokratischen Stadträten Markus Dick und Abuzar Erdogan bereitete in der Sitzung vor allem die Pettenkoferstraße Kopfschmerzen. Die Straße, die insbesondere den Verkehr aus der Erlenau ausleitet, sei bereits jetzt stark belastet. Eine Einfahrt auf die Ellmaierstraße könne dann bald zum "Lottospiel" werden, so ihre Befürchtung. Amtsleiter Hans-Joachim Stein erklärte daraufhin, dass man sich schon seit Jahren darum bemühe, das entsprechende Eckgrundstück zu bekommen, um so die Ausfahrt zu erweitern. Bislang jedoch erfolglos. 

Für CSU-Stadtrat Dr. Thomas Huber ist die neue Einbahnregelung wichtig für den Einzelhandel in der Kaiserstraße, damit es dort "nicht bergab geht". 

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer

Mit der Neuregelung soll der Ludwigsplatz deutlich beruhigt werden.

Auch Grünen-Stadtrat Franz Opperer begrüßte die angestrebte Verkehrsregelung. Die Kaiserstraße sei das Bindeglied zwischen der Altstadt Ost und dem Salzstadel. Bisher sei sie für Radfahrer jedoch sehr gefährlich. Das Thema Sicherheit sprach auch FW-Stadtrat Franz Baumann an. Dass der Ludwigsplatz beruhigt werde, sei vor allem für Passanten ein Gewinn, da komme man nämlich bislang "als Fußgänger kaum rüber", so Baumann.

Nicht durchsetzen konnte Franz Opperer seinen Vorschlag, die Kaiserstraße zu pflastern, verbunden mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h. Der Zweite Bürgermeisters Anton Heindl, der selbst in der Innenstadt wohnt, gab zu Bedenken, dass dies für Anwohner eine zu starke Lärmbelästigung darstelle. In der Nacht würde es immer Fahrer geben, die sich nicht an das Tempolimit halten würden. 

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