Gegen den Lockdown und die Coronamaßnahmen

Karl Hilz auf Corona-Demo in Rosenheim: „Diese Katastrophe gibt es nicht“

500 Personen waren für die Demo im Rosenheimer Mangfallpark angemeldet. Rund 200 sind am vierten Advent gekommen.
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500 Personen waren für die Demo im Rosenheimer Mangfallpark angemeldet. Knapp 300 sind am vierten Advent gekommen, um gegen die Coronamaßnahmen ein Zeichen zu setzen.

Rosenheim - Am Sonntag demonstrierten knapp 300 Menschen im Rosenheimer Mangfallpark gegen die Corona-Maßnahmen des Bundes und der Länder. Was diese Menschen bewegt:

„Das ganze Land herunterfahren wegen einer Krankheit, die nicht mehr und nicht weniger ist als eine Grippe, das ist an Absurdheit nicht mehr zu überbieten“, sagt Demonstrantin Helga L. zu unserer Reporterin auf der Demo gegen die Corona-Maßnahmen am 20. Dezember im Rosenheimer Mangfallpark. „Und dann auch noch dieser Maulkorb. Es ist in Studien bewiesen, dass die Maske nichts gegen die Viren bringt, weil sie viel zu grobmaschig sind.“ Zusammen mit vielen weiteren Menschen geht sie auf die Straße, um dem „Irrsinn“ ein Ende zu bereiten.

Demo in Rosenheim am vierten Advent

Alles in Allem lief die Demonstration friedlich und ohne Zwischenfälle ab. Die Teilnehmer hielten sich an die Auflagen, hielten Abstand und trugen - sofern kein Attest vorhanden, das von der Polizei auch kontrolliert wurde - eine Maske. Das bestätigte auch ein Sprecher der Polizei Rosenheim gegenüber rosenheim24.de.

Der bekannte Corona-Kritiker Karl Hilz bei der Demo im Rosenheimer Mangfallpark am vierten Advent. Man müsse laut ihm über die tatsächliche Lage aufklären. Die Krankenhäuser seien belegt wie jedes Jahr.

Karl Hilz, pensionierter Kriminalhauptkommissar aus München war einer der Hauptredner. Ein auf Querdenker-Demos häufig zu findender Akteur, der für Aussagen wie „Die Krankenhäuser sind genauso belegt wie jeden Herbst und Winter die zehn Jahre zuvor“ und „mit dieser Krankheit soll verdeckt werden, wie die Politik im Gesundheitswesen in den letzten zehn Jahren versagt hat. Sie haben die Krankenhäuser kaputt gespart und jetzt wären sie zu loben, dass wir so ein gutes Gesundheitssystem haben“, Applaus von den Anwesenden erhielt. „Wenn es tatsächlich eine Krankheit gäbe, die ähnlich gefährlich ist, wie behautet wird, dann frage ich alle verantwortlichen Politiker, warum sie im ganzen Jahr keine Krankenschwester und keinen Pfleger neu geworben, keine neue Krankenpflegerschule eröffnet haben. Ganz einfach deshalb, weil es diese Kathastrophe nicht gibt.“

Zwischen den einzelnen Redeeinheiten gab es immer wieder musikalische Einlagen wie ein Anti-Corona Gstanzl oder ein selber geschriebenes Adventslied, zu dem die Demonstranten dann auch Kerzen und Sternwerfer anzündeten.

jb

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