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Kinderschutz braucht starke Netze

Rosenheim - Die Koordinierenden Kinderschutzstellen von Stadt und Landkreis Rosenheim (KoKi) luden eine große Zahl an Fachleuten aus dem Bereich Gesundheit/Beratung für Frauen und Familien ein.

Manfred Jahn, Regionalleiter beim Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, konnte als Moderator der Veranstaltung die zahlreich erschienenen Vertreter von Erziehungsberatung, Frühförderung, Nachsorge, Schwangerschaftsberatung, Hebammen, Kinder- und Jugendärzten, RoMed Ärzten, Gynäkologen, Gesundheitsamt, Frauenhaus, Familienpflegewerk, sowie die Leiter von Stadt- und Kreisjugendamt begrüßen.

Im Mittelpunkt der Expertenrunde standen eine Vielzahl von Fragen und Erfahrungen rund um einen möglichst effektiven Kinderschutz und wirksame Unterstützung von Familien bei ihren oft nicht einfachen Aufgaben.

In einem ersten Schritt entwickelte der Expertenkreis dann eine Netzwerkkarte „Frühe Hilfen für Familien“, die deutlich macht, wie vielfältig die einzelnen Angebote in Rosenheim bereits sind, in welchen Bereichen schon sehr gute Kontakte bestehen und die Zusammenarbeit funktioniert.

Ziel der Veranstaltung war, die Netzwerkpartner noch enger in Kontakt zu bringen, um gemeinsam weitere wirksame Handlungsmöglichkeiten vor Ort zu entwickeln in Sachen Kinderschutz und Familienunterstützung.

Wichtig ist, so die einhellige Meinung der Expertenrunde, die Angebote der einzelnen Träger und Organisationen noch transparenter zu machen, um für Familien die richtigen Hilfen zum richtigen Zeitpunkt passgenau und miteinander gut abgestimmt anbieten zu können.

Dafür wird ein spezieller Wegweiser erstellt - so die KoKi Fachstellen - als Informa-tionsdrehscheibe für sämtliche Angebote im Bereich der „Frühen Hilfen“ in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

Rubriklistenbild: © dpa

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