„Tote Hose“ in der Hochschulstadt Rosenheim?

OB-Kandidat Andreas März und Stadtrat Daniel Artmann im Gespräch mit Rosenheimer Gastronomen

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Rosenheim - Ist wirklich nichts los im Rosenheimer Nachtleben? Dem wollten OB-Kandidat Andreas März und Stadtrat Daniel Artmann auf den Grund gehen und trafen sich in lockerer Atmosphäre im Café Innig mit Barbetreibern und Gastronomen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

„Das Dilemma ist immer das gleiche: Nachtschwärmer und Partygänger wollen feiern, Anwohner wollen ihre ungestörte Nachtruhe.“, so Andreas März. Und trifft damit gleich einen wunden Punkt: „Heutzutage gehen die Jugendlichen erst viel später aus, vor 22 Uhr oder 23 Uhr kommt keiner mehr, da müssen auch die Sperrzeiten angepasst werden,“ darin sind sich die Gastronomen einig. Und die Biergartenbetreiber haben eine ganz konkrete Bitte: „In den Sommermonaten wären verlängerte Öffnungszeiten bis 24 Uhr eine super Sache, damit es sich für die Leute auch lohnt, nach dem Baden noch zu uns zu kommen.“ 

Längere Öffnungszeiten an Wochenenden, vor Feiertagen und in lauen Sommernächten? 

Die CSU-Fraktion wird hier einen Antrag an die Stadt stellen: „Auf jeden Fall sollten wir es einmal mit verlängerten Öffnungszeiten versuchen. Die Bürger wollen Rosenheims mediterranen Flair auch genießen können!“ Schließlich sei auch die Sicherheitslage in Rosenheim sehr gut, wie wir nach Rücksprache mit der Polizeiinspektion erfahren konnten, es komme kaum zu Einsätzen der Polizei, die Rosenheimer Nächte laufen sehr friedlich ab. Dank kompetenter Türsteher und nicht zuletzt den Gastronomen, die ihre Läden wirklich gut im Griff haben. Sehr zur Verbesserung der Sicherheitslage in Rosenheim hat auch die Videoüberwachung beigetragen. 

Sicherheitslage in Rosenheim sehr gut 

Natürlich sollten die Nachschwärmer auch wieder gut nach Hause kommen: „Der letzte Nachtbus fährt um 01.30 Uhr. Das ist eindeutig zu früh!“, so der einstimmige Tenor der Gastronomen, und: „Wir brauchen nachts mehr Abstellflächen für Taxis im direkten Umfeld der Hotspots, um die Lärmbelastung weiter zu senken.“ Dann steht dem Feiern nichts mehr im Wege. 

Fazit des Gesprächs: Das Nachtleben in Rosenheim ist nicht tot, es braucht nur punktuell ein bisschen Belebung!

Pressemeldung von Büro Andreas März

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