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Klaus Danner aus Schechen und sein Song fürs Rosenheimer Herbstfest

„Hallo Madelaine“: Wird dieser bayerische Schlager zum Wiesn-Hit?

Klaus Danner aus Schechen und sein Song „Hallo Madelaine“
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Der Song „Hallo Madelaine“ von Klaus Danner aus Schechen hat in seinen Augen Potential zum Wiesn-Hit.

Am 27. August heißt es „O‘zapft is“ auf der Loretowiese. Nach zwei Jahren Abstinenz findet das Rosenheimer Herbstfest dieses Jahr wieder statt. Zum Schunkeln auf der Bierbank darf freilich auch die passende Musik nicht fehlen. Klaus Danner aus Schechen könnte da den passenden Wiesn-Hit beisteuern.

Rosenheim/Schechen - „Hallo Madelaine, hallo Madelaine - i muass di wiedersehen“ - als der Refrain seines Songs auf dem Nichts heraus an sein Ohr dringt, kann es Klaus zunächst kaum glauben. „Ich war gerade auf dem Rotter Bierfest, als ein paar Jugendliche meinen Song an der Bar im Chor anstimmten. Es gibt das Lied ja auf Spotify und ich habe mich narrisch gefreut, dass sie ihn laut sangen, als sie mich erkannt haben.“

Dabei geht es dem Schechener gar nicht um seine Person. „Das Lied soll im Mittelpunkt stehen. Ich persönlich möchte nicht in den Fokus gerückt werden oder gar live singen. Der Song gehört für mich ins Bierzelt. Für mich wäre es das Höchste, wenn ich gemütlich im Festzelt auf dem Rosenheimer Herbstfest bei einer Radlermass sitze und die Band auf der Bühne spielt ‚Hallo Madelaine‘. Das wäre der absolute Hammer.“

Doch wer ist überhaupt Madelaine? Tatsächlich sei die Dame, in der es sich im dem Song dreht, rein fiktiv, wie Klaus verrät: „Madelaine ist eine Fantasie-Figur, da steht keine Person dahinter. Der Name reimt sich auf ‚Wiedersehen‘.“

Musik ist Klaus‘ Leidenschaft. Songtexte haben den Hobby-Sänger aus Schechen schon als Kind fasziniert. So entstand in einer kreativen Phase der Song „Hallo Madelaine“ - ein bayerisches Schlagerlied, in dem es um Liebe und Sehnsucht geht. Im Frühjahr 2021 hat der 45-Jährige das Lied herausgebracht.

Schlager in Bayern tot?

„In Bayern sind Schlager nicht so der Renner. Alpenrock wie Andreas Gabalier oder Blasmusik wie LaBrassBanda es auf der Bühne spielen, das kennen und mögen die Leute. Aber der Schlager selbst ist bei uns tot“, konstatiert Klaus, der neben „Hallo Madelaine“ auch mit weiteren Songs wie „Du oder koane“ oder der aktuellste Song „13 Tage“ auf Facebook, Instagram und YouTube unterwegs ist.

Anders sieht es in Belgien oder den Niederlanden aus: Da führte „Halle Madelaine“ bereits mehrere Wochen die Schlager-Charts an. Sogar Autogrammkarten hat Klaus schon an die Belgier geschickt. In Deutschland hingegen lebt der Schlager lediglich in den Faschingshochburgen wie Köln auf. So läuft „Halle Madelaine“ in der Playlist des saarländischen „Radio Schlagerparadies“ rauf und runter. „Der Schlagerbereich gestaltet sich in Belgien ganz anders als bei uns. Bis auf die großen Künstler werden Schlager hier leider eher belächelt.“

„Hallo Madelaine“ auf dem Herbstfest „der Wahnsinn“

Ein Zustand, den Klaus mit seinem Lied gerne ändern möchte. Ein Refrain, den sich jeder merken und auf der Bierbank mitsingen kann - Klaus‘ größter Wunsch. „Gerade nachdem die Rosenheimer Wiesn nach zwei Jahren Pause heuer wieder aufblüht - vielleicht bekommt auch mein Song eine Chance.“

„Das Herbstfest hat für mich eine große Bedeutung. Ich gehe jedes Jahr, ich lebe da drin“, erklärt er lachend. „Und wenn eine Band ‚Hallo Madelaine‘ auf der Bühne anstimmen würde, wäre das für mich der Wahnsinn. In Belgien ist der Song Nummer eins, schön und gut - aber das sind nur Zahlen. Live im Zelt, das wäre mir so viel mehr wert.“

Was denkt ihr?

mb

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