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Stadtführung virtuell erleben

Max Breu bringt die Rosenheim-Cops-Drehorte aufs Handy

Wer sich in Rosenheim über die Drehorte der Rosenheim-Cops informieren will, kann dies nun auch virtuell tun. Der Rosenheimer Max Breu hat zu den Rosenheimer Ermittlern eine virtuelle Führung durch die Stadt gestaltet, die Besucher mit einer Smartphone-App Nutzen können. Aber noch ist sein Projekt nicht abgeschlossen.

Rosenheim – Wer auf den Spuren der Rosenheim-Cops wandeln will, hat neben der gleichnamigen Stadtführung jetzt auch eine virtuelle Möglichkeit. Der Rosenheimer Max Breu hat einen digitalen Rundgang durch Rosenheim für Fans der Serie zusammengestellt. Hierfür nutzt er die App „DigiWalk“. Sie führt all jene, die sich für die Tour entscheiden, zu insgesamt elf Stationen jeder Orte in Rosenheim, die mit der Serie verbunden sind.

Promo für eigene Musik

Ende April, Anfang Mai sei ihm die Idee gekommen, berichtet Breu. Und er hält auch nicht damit hinter dem Berg, dass er über die virtuelle Führung auch auf seine Musik und die seines Duos „Da Fiddler und i“ aufmerksam machen will, in dem er gemeinsam mit seinem Ex-Kollegen der „Cops Band“ alias der „Chiemsee Cowboys“ Martin Roscher spielt.

Jenseits der „üblichen Verdächtigen“

Für sein Projekt machte sich Breu mit seiner Kamera auf den Weg und suchte die Drehorte auf, welche über die Stadt verstreut sind: neben den „üblichen Verdächtigen“ – dem Rathaus als Kulisse für die Polizeistation und dem Max-Josefs-Platz – finden sich auf der Tour auch das Parkhaus am Hammerweg und der Salingarten.

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Für die Gestaltung einer Homepage zur Führung holte sich der Rosenheimer Hilfe, den Rest erledigte er allein: Fotos und Videos schießen und Informationen im Internet recherchieren. Dabei schaute sich Breu auch alte Folgen der Serie an, um die einzelnen Stationen seiner Führung näher eingrenzen zu können. Insgesamt habe er rund 500 Mal auf den Auslöser gedrückt, die Fotos ausgewählt und die zugehörigen Textpassagen für die Führung selbst eingesprochen. Damit war Breu einige Wochen beschäftigt.

Die Cops-Führung leitet Besucher Rosenheims virtuell zu verschiedenen Orte, an denen Szenen der Serie gedreht wurden.

Noch an der Feinarbeit

Fertig ist der Cops-Rundgang durch Rosenheim längst nicht. Breu macht sich gerade an den Feinschliff für die virtuelle Tour auf den Spuren der Rosenheimer Ermittler.

Aber schon für die erste Version habe er bereits positive Rückmeldungen erhalten – von Freunden genauso wie von Fans der Serie aus aller Welt, vor allem aus Österreich, Norwegen, den Niederlanden, aber auch aus den Vereinigten Staaten.

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Noch sei die Anzahl der Abrufe überschaubar, wie Max Breu findet. Doch ein paar Hundert hätten sich bereits für seine Führung interessiert. „Dass dieses Projekt nicht gleich durch die Decke geht, damit habe ich gerechnet“, sagt Breu. Deswegen sei er auch dahinter, die Führung weiter zu verbessern, vor allem aber ihre Bekanntheit zu fördern. Unter anderem plant er eine Verlosung.

Keine Konkurrenz zur Stadtführung

Dass die Cops-Führung auf den Zusatz „Rosenheim“ verzichtet, ist dem Urheberrecht geschuldet. Den Begriff „Rosenheim-Cops“ hat sich das ZDF schützen lassen, wer ihn nutzen will, muss Lizenzgebühren zahlen. Das weiß auch die Stadt Rosenheim, die für ihre Eigenwerbung mit der Serie Geld an eine Tochter des öffentlich-rechtlichen Senders überweisen muss.

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Als Konkurrenz zur beliebten Stadtführung „Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“ will Breu sein Angebot nicht verstanden wissen. Eher als Ergänzung. Ob dies die Stadtführerzunft genauso sieht, bleibt offen. Dort wollte sich niemand zu Max Breus Projekt äußern.

Rubriklistenbild: © Breu

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