Antrag zur Unterstützung

Nach Corona: Rosenheimer Grüne und ÖDP wollen Eltern entlasten

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Rosenheim - Die Corona-Pandemie stellt viele Menschen auf eine harte Probe. Vor allem Eltern waren stark betroffen, als Schulen und KiTas geschlossen wurden. Die Rosenheimer DGrünen und die ÖDP fordern nu eine finanzielle Entlastung.

Mehr als 70 Prozent der befragten Eltern sind laut einer NDR-Umfrage mit der aktuellen Betreuungssituation ihrer Kinder nicht oder eher nicht zufrieden. Die Coronazeit verlangte vielen Eltern Einiges ab. Die Rosenheimer Grünen und der Stadtrat Horst Halser von der ÖDP wollen ihnen jetzt unter die Arme greifen und stellen einen Antrag, der die Notbetreuung in den städtischen Kindertagesstätten betrifft

Laut Antrag sollen Eltern, die während der Zeit des Corona-Lockdowns un den Monaten März bis Mai 2020 die angebotene Notbetreuung nur anteilig in Anspruch genommen haben, die KiTa-Gebühren für diese Monate auch nur anteilig entsprechend der Betreuungslage den nicht genutzten Anteil der Gebühren erstattet bekommen.

Zur Begründung heißt es: 

"Während des Corona-Lockdowns wurden ab Mitte März auch die Kindertagesstätten in Bayern ge- schlossen – mit Ausnahme der Notbetreuung, für Alleinerziehende bzw. „systemrelevante Berufe“, wie z.B. KrankenpflegerInnen. Eltern, die in diesem Zeitraum die Notbetreuung nicht in Anspruch genommen haben, haben die KiTa-Gebühren erstattet bekommen. Die Eltern, die diese Notbetreuung nur zeitweise in Anspruch genommen haben (evtl. auch nur an einem Tag), mussten den vollen Beitrag für den jeweiligen Monat entrichten. Eltern mussten während der Corona-Krise, aufgrund von Schul- und Kitaschließungen, die Betreuung ihrer Kinder neu organisieren. Eine zusätzliche Herausforderung, die grundsätzlich Anerkennung verdient!

Wenn Eltern aus „systemrelevanten Berufen“ bzw. Alleinerziehende, die Möglichkeit der Notbetreuung nur teilweise oder sogar nur einen Tag in Anspruch genommen haben, müssen sie denselben Betrag entrichten, wie Eltern, die ihr Kind den ganzen Monat über betreuen haben lassen. Dies steht in keinem Verhältnis, weshalb eine anteilige Beitragserhebung angemessen ist."

jb

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