Sicherheitsauflagen entscheidender Pfeiler

"Sommer in Rosenheim" wird mit Änderungen fortgesetzt

Rosenheim - Trotz der verschärften Kontaktbeschränkungen aufgrund des Wiederanstiegs der sogenannten 7-Tage-Inzidenz kann der „Sommer in Rosenheim“ weiterhin stattfinden. Darauf weist der Geschäftsführer der städtischen Landesgartenschau GmbH, Werner Oeckler, hin:

„Das städtische Ordnungsamt und der Sicherheitsdienst stehen wegen der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen in engem Kontakt. Weil das Gesamtkonzept mit viel Fingerspitzengefühl und schon unter Berücksichtigung möglicher Verschärfungen der Corona-Beschränkungen geplant wurde, müssen aufgrund der neuen Regelungen nur geringfügige Anpassungen umgesetzt werden“, so Oeckler.

In der neuen städtischen Allgemeinverfügung ist unter anderem geregelt, dass bei Veranstaltungen unter freiem Himmel künftig nur noch 100 Personen statt bisher 200 zugelassen sind. „Für das Projekt ‚Sommer in Rosenheim‘ bedeutet dies, dass wieder die gleichen Spielregeln gelten wie zu Beginn der Veranstaltungsreihe Mitte Juli. Auch damals waren nur 100 Personen erlaubt“, erläutert Oeckler. Die Veranstaltungsreihe, immer donnerstags und samstags, ist noch bis zum 6. September geplant. Inhaltlich wird es vorerst eine Änderung geben: Der für Samstag, 5. September vorgesehene Tag des Brauchtums entfällt, da hier viele Akteure mitwirken würden und folglich eine Unterschreitung der Abstände kaum zu verhindern sein dürfte. Alle anderen Veranstaltungen werden stattfinden. Die jeweiligen Orte werden im Lichte der neuen Verschärfungen noch einmal intensiv begutachtet und gegebenenfalls geändert. „Oberste Priorität haben die Einhaltung der Abstandsregeln und die Gesundheit von Künstlern und Besuchern“, betont der LGS-Geschäftsführer.

Ein Sicherheitsdienst mit einem versierten Veranstaltungsleiter ist, wie bisher auch, bei allen Veranstaltungen dabei. Er weist Künstler und Besucher in die Verhaltensregeln ein und schreitet bei Bedarf unverzüglich ein. So musste beispielsweise das Konzert von Roland Hefter am 15. August wegen zu vielen Besuchern unterbrochen beziehungsweise an einen anderen Ort verlegt werden. Alle Auffälligkeiten werden dokumentiert und am nächsten Tag mit dem Ordnungsamt besprochen, um eventuell gegenzusteuern. Am nächsten Wochenende startet das Transit Art Festival. Wenn sich die Künstler in ihre Hebebühnen schwingen, um ausgewählte Fassaden in der Stadt mit kunstvollen Graffitis zu verzieren, sind für die Zuschauer die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Rubriklistenbild: © Erika Rolle

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