Fall Kathrein - Stadträtin „will Gerechtigkeit“

Bischofswiesen/Rosenheim – Bei einem Termin im Berchtesgadener Land hat die Rosenheimer SPD-Stadträtin und -Landtagsabgeordnete Maria Noichl sich gegenüber OVB24 über den Fall Kathrein geäußert. *Video*

Nach der Stadtratswahl in Rosenheim hatte Noichl das Verwaltungsgericht auf Anton Kathrein aufmerksam gemacht. Sie bat um eine Überprüfung, ob der Unternehmer rechtmäßig im Rosenheimer Stadtrat sitzt.

Bei einem Termin im Berchtesgadener Land stand Maria Noichl OVB24 Rede und Antwort.

Grund für ihre Skepsis: Kathreins Frau lebt mit der Familie in Neubeuern, der Unternehmer selbst ist aber in Rosenheim gemeldet. Kathrein beteuerte in einem ersten Verhandlungsgespräch, dass er seit Jahren von seiner Frau getrennt lebe. Noichl will ihm das Gegenteil beweisen.

Rosenheims Vorzeige-Unternehmer Anton Kathrein ist Grund für Noichls Vorgehen gegen die Stadtratswahl.

Sollte das Verwaltungsgericht Noichl Recht geben, liegt Kathreins Lebensmittelpunkt in Neubeuern bei seiner Familie und somit müsste er aus dem Rosenheimer Stadtrat ausscheiden. Bekommt der Unternehmer vor Gericht Recht, werde sie „als Demokratin die Tatsache akzeptieren.“ Ihr ginge es nämlich nicht darum, das Privatleben Anton Kathreins offenzulegen oder ihn fertig zu machen, betonte Noichl im OVB24-Interview. Sie wolle einfach Gerechtigkeit.

Anton Kathrein sieht das natürlich anders, weswegen beide Parteien zu intensiven Kontakt vermeiden. In ein paar Wochen treffen sie sich aber sicher noch einmal vor dem Verwaltungsgericht.

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