Norovirus in RoMed Klinikum

Im Kampf gegen das widerstandsfähige Norovirus

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Rosenheim - Vergangene Woche ist im RoMed Klinikum in Rosenheim der Norovirus ausgebrochen, eine Station musste teilweise gesperrt werden. Wie ist die Situation heute?

Am Freitag wurde bekannt, dass im RoMed Klinikum Rosenheim ein Norovirus aufgetreten ist. Der Stand heute: Eine Station musste teilweise gesperrt werden, diese wurde mittlerweile aber wieder freigegeben. 

Besonders bei Menschenansammlungen, wie in Kindergärten und Altenheimen, ist die Ansteckungsfähigkeit des widerstandsfähigen Norovirus sehr hoch. Laut Bernhard Löser, Pflegedienstleiter des RoMed Klinikums Rosenheim, kommt es vor allem im Frühjahr und Herbst immer wieder vor, dass sich so ein Virus gut verbreitet.

Bernhard Löser auf Radio Charivari

OTON

Virenausbruch sei nicht zu verhindern

"Das Ausbrechen des Norovirus ist eine Sache, die immer wieder passieren wird und nicht zu vermeiden ist" erklärt Frau Dr. Irmgard Wölfel, Leiterin des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim auf Anfrage von rosenheim24. Sie weiß, "die konsequente Barrierepflege ist wichtig, wenn jemand Symptome hat." Das heißt: der Infizierte wird unverzüglich isoliert. Es muss alles desinfiziert werden, womit der Betroffene in Berührung kam.

bp

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