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Achtung vor neuer „Trojaner-Welle“!

Oberbayern - Vorsicht vor harmlosen und vertrauenserweckenden E-Mails: Dahinter verbirgt sich oft eine Schadsoftware! Um Schlimmeres zu vermeiden, befolgen Sie folgende Hinweise:

Zahlreiche Computernutzer werden seit kurzem wieder zum Ziel von Internetbetrügern. Dabei soll - getarnt als harmlose und vertrauenerweckende Email – eine Schadsoftware auf den Rechner des Opfers geschleust werden, um diesen lahmzulegen oder um Daten auszuspionieren. Doch es gibt einfache und wirkungsvolle Mittel, um seinen Computer und vor allem seinen Geldbeutel dagegen zu schützen.

„Täglich melden sich bei uns 5 oder mehr Bürger, die das Ziel solcher Attacken geworden sind“, so Kriminalhauptkommissar Witgar Neumaier von der Arbeitsgruppe Cybercrime der Rosenheimer Kripo. „Auf der verlinkten Seite oder im Anhang lauert nämlich ein Exploit-Kit, das den Browser und seine Plug-ins auf diverse Sicherheitslücken abklopft. Wird das Kit fündig, schleust es durch die Lücke Schadsoftware auf den Rechner, die sensible Daten abschöpfen kann”. Der Phantasie der Täter - die fast immer im Ausland sitzen und kaum zu greifen sind - und den Inhalten der versandten Mails sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ziel der Mails, die als Rechnungen, Gutschriften, Mahnungen oder Gewinnversprechen getarnt sind und Zip-Files als Anhänge haben, ist es den Rechner zu sperren oder sensible Daten abzuschöpfen.

Das rät die Polizei den Betroffenen:

-Wenn Sie eine solche Mail erhalten, dann löschen sie diese umgehend! Folgen Sie keinesfalls einem der angegebenen Links oder öffnen Sie die Anhänge!

-Ist es aber schon zu spät und Sie haben einen Link in der Mail geklickt bzw. den Anhang geöffnet, hilft nur noch Schadensbegrenzung: scannen Sie Ihren kompletten Computer sofort mit einem aktuellen Virenschutzprogramm!

-Zahlen Sie im Falle einer Sperrung Ihres Computers niemals die geforderte Summe per anonymen Bezahlverfahren, wie UKASH oder paysafecard, denn das führt nicht zur Freigabe Ihres Rechners!

-Wurden Sie Opfer einer solchen versuchten Erpressung und Datenveränderung, dann erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle!

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © pa

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