Jugend folgt Kreuz durch die Stadt

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Die Teilnehmer trafen sich im Riedergarten. Im Bild zu sehen sind auch die beiden Holzbalken des Kreuzes.

Rosenheim - Rund 50 Teilnehmer ließen beim ökumenischen Jugendkreuzweg im Riedergarten Steine in Form eines Kreuzes zurück. Auch an anderen Stationen hinterließen sie Spuren.

Nach einigen Liedern, die von Gemeindeassistent Peter Denk und einer Gruppe Jugendlicher begleitet wurden, machte sich die Gruppe am Freitag vom Salingarten zur ersten Station "Garten Getsemani" auf: das oberste Deck im Parkhaus 4 am Busbahnhof. Dabei wurden zwei große Holzbalken mitgetragen.

Pfarrer Stefan Hradetzky teilte an die Teilnehmer Steine aus, die an die Last erinnern sollten, die Menschen mit sich herumtragen. Das Symbol "Stein" stand während des gesamten Kreuzweges für Schuld und Scheitern.

Anspiel vor der Kirche St. Nikolaus

Bei der nächsten Station zeigte Diakonin Birgit Görmann mit einigen Jugendlichen ein kurzes Anspiel über "Petrus Scheitern". Der Petrus-Darsteller trug dabei einen großen Stein mit sich herum, den er nicht verbergen konnte und der ihm eine immer größere Last wurde. Dieser Stein stand in dem Anspiel für die Verleugnung und das Scheitern des Apostels. Die Jugendlichen wurden angeregt, über eigene Schwächen nachzudenken.

Jugendliche wandern mit Kreuz durch Rosenheim

 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
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 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann
 © Birgit Görmann

Im Riedergarten wurden mit Pastoralreferentin Luitgard Golla-Fackler die Balken zum Kreuz gebunden. Die Steine wurden am Kreuz abgelegt. Mit dieser Geste sollte das eigene Scheitern am Kreuz zurückgelassen werden. 

Während das Holzkreuz zur letzten Station in die Erlöserkirche mitgenommen wurde, blieben die abgelegten Steine als leere Kreuzform im Riedergarten zurück.  

Am Ende trafen sich die Jugendlichen im Café Regenbogen

Das Holzkreuz selber ließen die Teilnehmer zum Abschluss in der Erlöserkirche stehen. Sie wandten sich nach einem kurzen Gebet mit Jugendseelsorger Stefan Reis direkt zum Ausgang um. Draußen in der Welt sollen sie "den Lebenden unter den Lebenden" suchen. Einen Ausklang fand der Kreuzweg der Jugend im Café Regenbogen, mit Snacks und der Möglichkeit zum Kicker- und Billardspiel.

Pressemitteilung Evangelische Gemeindejugend Rosenheim/Diakonin Birgit Görmann

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