Plaudereien im Stadtarchiv

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Ein Fend-Flitzer, das Kleinauto der Kriegsversehrten. (Bild von 1949)

Rosenheim - In der beliebten Veranstaltungsreihe „Plaudereien im Stadtarchiv“ nimmt sich Werner Krämer der Motorisierung in Rosenheim an.

Dabei kommen die ersten Motorkutschen zur Sprache, die von den Passanten um die Jahrhundertwende auf den Straßen bestaunt wurden. Große Aufmerksamkeit wurde von jeher auch den Motorrädern zuteil, die landläufig als „Schnauferl“ bezeichnet wurden und lange, übel riechende Rauchfahnen hinter sich her zogen.

Erinnert wird zudem an die Entwicklung der Kraftfahrzeuge in der 20er- und 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts. Auch über die Kuriositäten, die in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Markt kamen, wird gesprochen. Dazu zählten Fahrräder mit Rex-Hilfsmotoren, Motorräder wie NSU-Max, BMW 250 und 500 sowie die Horex „Regina“, aber auch Fahrzeuge von Zündapp, Herkules, DKW, Dürkopp, Triumph und Adler, um nur einige Motorradmarken zu nennen. Großes Aufsehen erregten in den 50er-Jahren die Fend-Kabinenroller, auch „Schneewittchensärge“ genannt, die BMW-Isetta, der NSU-Prinz, Zündapp-Janus, die Goggo-Mobile, spöttisch als „Pappendeckelbomber“ tituliert, und vieles andere.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 6. Oktober 2009, um 14.30 Uhr im Leseraum des Stadtarchivs (Reichenbachstr. 1a) statt.

Der Eintritt beträgt bei freier Platzwahl 4,00 €. Der Einlass ist ab 14.00 Uhr; ein Kartenvorverkauf findet nicht statt.

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

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