„Projekt Alpencross“ beginnt am Kleinen Madron

Rosenheim - Die 9. Klasse der Waldorfschule Rosenheim startet mit einer einfachen Probetour in ihr „Projekt Alpencross“.

Bevor es am 20. Juli ernst mit der Alpenüberquerung wird, sind mit einem Tourtagebuch dabei.


„18 Schüler aus der 9. Klasse dazu Herr Fischbacher, Frau Oldenburg und Frau Peklo sind wir gegen 15.25 Uhr, frisch ausgerüstet mit tollen Berghosen, bei erst regnerischem, dann aber erfreulich trockenem Wetter losgezogen gen Kleinen Madron.


Der kleine Pfad führte über den Feuersalamderweg, auf welchem wir gleich zu Beginn zu zahlreichen Stops genötigt wurden, um die schwerfälligen Tierchen vor uns zu sichern. Edda war dabei die große Retterin! Durch die verfallenen Anlagen der Burg Falkenstein verfolgten uns muntere Schafe und Ziegen und trieben Manchen zu einem etwas schnelleren Schritt an. Weiter ging es über den kleinen Steig bei der Leonhardskapelle hinauf zur Antoniuskapelle und wahrlich atemlos fast ohne Halt, hinauf auf das kleine aber doch recht steile Bergerl.

Die Jungs hatten sich eine halbe Stunde Aufstieg zum Ziel gesetzt und wohl auch fast erreicht! So hatten wir uns oben unsere mitgebrachte Brotzeit redlich verdient. Zwar war es für eine gemütliche Runde in der Wiese beim Kreuz zu nass, doch unser Lagerplatz rund um die Kirche reichte für eine Verschnaufpause (uralte, romanische Figuren blickten uns beim Essen zu, nur wenige haben sie bemerkt).

Nach einer halben Stunde Rast haben wir gegen 16.25 Uhr zum Aufbruch geblasen und schon hat sich eine Horde Mädels und Jungs aus dem Staub gemacht zum Abstiegslauf – daran müssen wir also noch arbeiten!

Ziemlich erschreckend für uns alle hat sich uns dann im Burggelände ein totes Schaf in den Weg gelegt! Wir konnten es nicht fassen und grübelten was wohl der Grund für dessen Tod gewesen sein mochte. Hellen, Riccarda, Suliesha und Edda ließen sich nicht aufhalten, den zuständigen Bauern ausfindig zu machen (erfolgreich!). Gegen 17 Uhr trafen spätestens alle unten am Parkplatz wieder ein und ein Großteil konnte sich auf den Nachhauseweg begeben.

Leider steckte unser Fahrer, der noch fünf Schüler abholen sollte, hoffnungslos im abendlichen Rosenheimer Verkehrschaos fest. Dies führte zu einigen Wutausbrüchen, doch schließlich konnte auch die restliche Gruppe gegen 18.15 Uhr den ansonsten recht gelungenen Ausflug beenden. Ein großer Dank an die Eltern, die uns gefahren und begleitet haben!“

Christine Peklo, 9. Klasse Waldorfschule Rosenheim

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